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in der Mark Brandenburg, dann in Cur- und Liefland und späterin Schlesien ausgebreitet. — Glieder des Geschlechts haben in kur-brändenburgischen und später kün. preussischcn Staats- und Mili-tairdiensten bis auf die neueste Zeit gestanden und in letztererZeit kommen Einige derselben mit dem freiherrlichen Character vor.
v. Röhl.
Schild mit goldener Einfassung und der Länge nach gelheilt;rechts in Silber ein an die Theilungslinie angeschlossener, rechts-sehender, golden gekrönter und bewehrter, schwarzer Adler mitgoldenem Klecstengcl auf dem Flügel (Gnadenzeichen); links inBlau zwei goldene, über das Kreuz gelegte Baumstämme, welchean jeder Seite dreimal geastet sind (Stammwappen). Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, welcher einen offenen, schwar-zen, mit goldenen Kleestengeln belegten Adlerstlug trägt, zwischenwelchem die goldenen Baumstämme der linken Schildeshälfte schwe-ben. Die Helmdecken sind rechts blau und silbern, links blau undgolden. — Abdrücke von Petschaften aus der Familie. — Wappenb.d. Preuss. Monarchie, IV. 36. — Dorst, Allgem. Wappenb., II. S.100. — N. Preuss. Adelslexicon, IV. S. 124.
Prcussen. Alte, nach Einigen aus Schweden, nach Anderenaus dem Elsass stammende Adelsfamilie der Grafschaft Mark, auswelcher zwei Brüder, Friedrich Alexander und Christoph Moritz, inkün. preussische Kriegsdienste traten und in denselben zu hohenWürden gelangten. Der erstere blieb als k. preuss. General-Lieu-tenant und Chef eines Dragonerregiments 1745 hei Meissen, und derLetztere, früher Commandern' eines Husarenregiments, starb als k.preuss. General-Major. — Arnold Ludwig v. Röhl, geblieben 1813als k. preuss. Major, und der Bruder desselben, Ernst Andreas,geb. 1761, gest. 1830 als k. preuss. General-Major, erhielten vomKönige Friedrich Wilhelm 11. von Preussen im Jahre 1789 ein Er-neuerungsdiplom ihres alten Adels mit Verbesserung des Wappens.— Von den Nachkommen sind zwei Sühne des k. preuss. General-Majors v. Röhl in der kön. preussischen Armee zu hohen Ehren-steilen und Würden gelangt.