Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
366
Einzelbild herunterladen
 

366

y liiir v "

' '' 1 Ä'll Vi- : II

I y': : ,

virt'-i s(

J j' ' i A'

pifipl

silbernes Gefäss, aus welchem ein Pfauenschweif von sieben [3 und4] Federn hervorkommt, vor welchem die Hammer sich kreuzen). Micrael, S. 519, sagt: Rade, zwei Streithammer ins Kreuz ge-legt und etliche Rosen umher; auf dem Helme zwischen den Häm-mern einen Federbusch von Pfauen und fügt hinzu, dass nachLubins Karte von Rügen die Rosen ein Rosenring wären und derFederbusch auf einer Laute stehe. Dithmar vom Johanniter-orden, S. 61 No. 13 (wie oben beschrieben, nur sind die Rosenblau, unstreitig aus Versehen, denn das doppelte Rlau in der lin-ken Schildeshälfte würde sich nicht ausnehmen, auch ist Roth inden Helmdecken, und wären die Rosen nicht roth, so fände sichim Schilde kein Roth). Lcxic. over adel. Familier i Danmark,11. Tab. XVIII. 6 u. p. 96: v. Rade (der Schild ist von Roth undRlau der Länge nach getheilt, der Kranz besteht aus scchszchnRosen von gewechselten Farben und die Hammer mit goldenenStielen kreuzen sich vor dem Kranze so, dass der schrägrechts ge-legte Hammer vor, der Stiel aber hinter, der schräglinks gelegteHammer dagegen hinter, der Stiel vor dem Kranze liegt. Der Helmträgt zwei schräg auswärts gestellte, die Spitze einwärts kehrendeHammer, zwischen welchen ein rother, mit einem schrägrechten,goldenen Streife überzogener Schaft steht, welcher mit fünf Straus-

senfedern, blau, golden, blau, golden, blau, besteckt ist).

v. Me-

ding, I. S. 483, zunächst nach Dithmar und dann nach Micraelund Siebmacher. Suppl. zu Siebm. Wappenb., IV. 22 (die Ham-mer, im Schilde gekreuzt, sind silbern mit goldenen Griffen, derHelm nicht gewulstet, der Pfauenschweif besteht aus zwei Reihen,jede zu vier Federn, die Hammer sind durch den Schweif gesteckt,und die Helmdecken blau und silbern). Gauhe, I. S. 18731875: v. Rliaden, Raden. Zedier, XXXI. S. 1059 u. 1060.v. Hellbach, II. S. 314. N. Preuss. Adelslexic., IV. S. 80 (ohneAngabe des Wappens).

I'reussen, Melden bürg. Altes, pommersches Adelsge-scblecht, welches schon im Anfange des 16. Jahrhunderts im Wol-gastischen, nach Wackenroder auf Rügen und nach Pritzbuer inden meklenburgischen Aemtern Riebnitz, Stargardt und Neukaldenbegütert war. Wackenroder giebt eine von Olof v. Rliaden, Herrnauf Gluzow, Garlepow, Kuhwahl etc. in der Milte des 16. Jahrhun-derts beginnende Abstammung, welche bis in die erste Hälfte des18. Jahrhunderts reicht. Schon im 16. Jahrhunderte hatte sichdie Familie auch in Dänemark, im Anfange des 18. Jahrhunderts