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Wappenmaritel ist rechts blau und golden, links rolli und silberngefüttert. Letzterer Abbildung ist das Wappenb. d. Preuss. Monar-chie, VI. 74, gefolgt. — Sinapius, II. S. 411—413. — Gauhe, 1.S. 1852—1854. — v. Hellbach, II. S. 308. — N. Preuss. Adels-lexicon, IV. S. 104 u. 105.
Preussen. Die Gebrüder, Friedrich und Wenzel v. Reise-witz, wurden vom Kaiser Ferdinand III., laut Diploms d. d. Regens-burg, 14. Oct. 1653, unter Vermehrung ihres Wappens, mit ihrerNachkommenschaft in den böhmischen Freiherrenstand erhoben. —Alles, schlesisches, zu dem vornehmen polnischen Ilause Leliwagehörendes Adelsgeschlecht. Die freiherrliche Linie stammt ausdem Ilause Kaderzin im Oppelschen und schreibt sich nach dem-selben, während eine andere Linie der Familie sich nach demHause Schammerwitz schrieb. Ausser diesen Gütern standen derFamilie zeilweise mehrere andere im Oppelschen, Ratiborschen undTroppauschen zu. — Die Familie ist noch jetzt in Schlesien be-gütert, und Sprossen derselben standen und stehen in kön. preus-sischen Militairdiensten. — Der Reichsgrafenstand ist im kursäch-sischen Reichsvicariate, 29. Juni 1792, in die Scbammerwitzer Li-nie gekommen, und zwar in der Person des Johann Freiherrnv. Reisewitz (Reisswitz)', Herrn auf Schammerwitz bei Ratibor inOherschlesicn. Nach Allem scheint, wenn nicht im ersten, dochim zweiten Gliede, die gräfliche Linie wieder erloschen zu sein.Zu verwundern ist, dass das IN. Preuss. Adelslexicon letztere Liniegar nicht erwähnt bat.
v. Rentz, auch Freiherren.
Im rolhen Schilde.eine goldene Lilie. Auf dem Schilde stehtein Ilelm, welcher zwei von Gold und Roth mit gewechselten Far-ben quer getheilte Büflelshörner trägt, zwischen welchen die Liliedes Schildes steht. Die Heimdecken sind rotli und golden. — Ab-drücke von Petschaften. — Supplem. zu Siebm. Wappenb., X. 26(Hehn golden, geschlossen). — N. Preuss. Adelslexicon, IV. S. 106(ohne Angabe des Wappens).
Preussen. Altes, aus Geldern stammendes Adelsgeschlcchl.Carl v. Renlz aus Geldern trat 1778 in kön. preussische Diensteund erhielt den Auftrag, in Wesel ein Freibataillon zu errichten.