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und silbern. — Abdrücke von Petschaften. — Dorst, All«. Wappenb.,11. S. 157 u. 15S, nach dem Diplome. -— Das Wappenbild im 4. Feldeund auf dem Helme heisst im Freiherrendiplome ausdrücklich eine:Meermuschel. Andere geben sieben Jagdhörner in Form einer Mu-schel an (N. Preuss. Adelslex., IV. S. 105). Die letztere Annahmeist zweifelsohne durch das Wappen derer v. Reisewitz (Reisswitz)hervorgerufen worden, wie dasselbe, nach Dienemann (S. 259 No.48), bei dem Johanniter-Orden aufgeschworen ist, und wie auchv. Meiling, II. S. 470, und die Suppl. zu Siebtn. Wappenb., VI.17: Freiherren v. Reisvitz, angeben: Schild geviert: 1 in Roth einan jeder Spitze mit einem silbernen Sterne besetzter, silbernerMond; 2 und 3 in Gold ein rother Querbalken, und 4 in Itotlisieben kleine, silberne Blaschürner, durch ein nach der Linkenwehendes Band an den Mündungen zusammengebunden und dieStürzen herunterhängend. Ueber dem gekrönten Helme schwebendie zusammengebundenen Horner des 4. Feldes und Uber letzterender mit den Sternen besetzte Halbmond des 1. Feldes. Die llelm-decken sind rechts silbern und rolh, links blau und golden. — Dasgräfliche Wappen geben zuerst die Suppl. zu Siebm. Wappenb., XI.19: Reichsgrafen v. Reissewitz, wie folgt: gevierter Schild mit Mit-telschilde. Im goldenen, mit einer Grafenkroue gekrönten Mittel-schilde ein schwarzer, rechtssehender Adler. I und 4 in Blau eingoldener, die Hörner, deren jedes mit einem sechsstrahligen, gol-denen Sterne besetzt ist, nach oben kehrender Halbmond, und 2und 3 in Silber eine mit dem Schlosse nach oben gekehrte Mu-schel. Auf dem Schilde steht eine Grafenkrone, auf welcher sieltdrei gekrönte Helme erheben. Der mittlere trägt den Adler desMiltelschildes, der rechte den Halbmond des I. und 4. Feldes mitden Sternen, und der linke einen die Sachsen einwärtskehrenden,mit der Muschel des 2. und 3. Feldes belegten, silbernen Adlers-flügel. Helme und Schild umfliegt ein blauer Wappenmantel, wel-cher rechts golden, links silbern gefüttert ist. Mit diesen Angabenstimmen handschriftliche Notizen über die in den kursächsischenReichsvicariaten bei Standeserhöhungen verliehenen Wappen, nurist der Adlersflügel mit der Muschel auf den rechten, der Halbmondmit den Sternen aber auf den linken Hehn gesetzt. Tyrolf dage-gen, I. 23S: Grafen v. Reisswitz, giebt Mittel- und Hauptschild, wiebeschrieben, nimmt aber vier Helme an. Der rechte und linkeHelm trägt den Adlersflügel mit der Muschel, der zweite den Adlereinwärtssehend, und der dritte den Halbmond mit den Sternen. Der