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— Gaulie, I. S. 1695 u. 1696. — v. Ilellbacli, II. S. 253. —Freili. v. d. Knesebeck, S. 229.
Hannover. Altes, ursprünglich aus der alten GrafschaftSchaumburg stammendes, braunschweigisches Adelsgeschlecht, auswelchem Adolph Post, Ritter, 1030 dem Reichstage zu Minden bei-gewohnt haben soll. Heinrich und Lutlovicus v. Post, im Gefolgezweier Grafen v. Schaumburg, kommen in Itzehüeschen Urkundenvon 1272 vor, und die fortlaufende. Stammreihe der Familie be-ginnt mit dem genannten Heinrich v. P., dessen Enkel, Waltherv. P., zu Ende des 14. Jahrhunderts in die braunschweigischenLande kam und in denselben das Geschlecht fortpflanzte. Die Fa-milie, deren ältester Grubenhagenscher Lehnbrief vom Jahre 1399isl, besitzt im Königreiche Hannover mehrere Lehne.
v. Prasse.
Im silbernen Schilde drei schräglinke, rothe Raiken, welchevon sechs fünfblätterigen, rothen Rosen so begleitet werden, dassdie eine in der rechten Oberecke des Schildes über dem oberen,eine andere in der linken Unlerecke unter dem unteren Raiken,die übrigen vier aber, je zu zwei, zwischen dem oberen und mitt-leren und zwischen dem mittleren und dem unteren Raiken stehen.Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher neben einanderan langen, zweiblätterigen, grünen Stielen fünf rothe Rosen trägt.Die Helmdecken sind rolh und silbern. — Abdrücke von Petschaf-ten. — Tyroff, I. 191.
Sachsen. Johann Moritz Prasse, kursächs. Legationsrath,wurde iip kursächsischen Reichsvicariate, laut Dipl. d. d. Dresden,31. Juli 1790, in den Adelstand erhoben. — Das Geschlecht istmit dem Sohne desselben, M. Moritz v. P., Professor der Mathema-tik an der Universität Leipzig, 21. Jan. 1814, wieder erloschen.
y. Pritzbuer.
Im silbernen Felde ein doppeller, golden bewehrter, schwarzerAdler, welcher aber so verstümmelt ist, dass demselben beide