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Preussen, 15. Nov. 1741, in den Grafenstand des KönigreichsPreussen erhoben, doch scheinen die gräflichen Linien, wenn nichtmit den Stiftern, doch mit den nächsten Nachkommen derselbenwieder ausgegangen zu sein. — Der adelige Stamm des Ge-schlechts, namentlich in Pommern, und zwar im Kreise Belgard,Camin, Schlawe, Regenwalde und Demmin, reich begütert, • blühtelind blüht in Preussen in mehreren Linien mit zahlreichen Spros-sen. ■—• In Bayern gehört das Geschlecht zu den Land süssen derOberpfalz, der alle Besitz des Baronats ist durch die Aussagen ade-liger Zeugen hinlänglich nachgewiesen und der freiherrliche Stammin Bayern scheidet sich in die Häuser Wildenreuth und Weisdorf. —Die v. Lang in der Adelsmatrikel des Königreichs Bayern vorgefun-denen Glieder beider Häuser hat derselbe (a. o. a. 0.) angeführt.
v. Post.
Im blauen Schilde ein nach der rechten Seite aufgerichteter,golden gekrönter, silberner Löwe. Auf dem Schilde steht ein miteinem von Silber und Blau gewundenen Wulste bedeckter Helm,welcher einen blauen, mit drei Pfauenfedern besteckten Schaft undvor demselben den aufgerichteten Löwen des Schildes trägt. DieHelmdecken sind blau und silbern. — Abdrücke von Petschaften.— Wappenb. <1. Kgr. Hannover, C. 62 u. S. 12. — v. Meiling, 1.S. 445 u. 446, nach Harenberg und dann nach Petschaften undeiner Slammbuchszeichnung mit der Unterschrift: Stalz FriedrichPost, Cellar. ad Div. Mich. Lüneb. (später Landhofmeister und Di-rector der Lüneb. Landschaft) d. 18. Mai 1654 (der Löwe ist dop-pelt geschweift; der Helm, mit einem blau-roth-silbernen Wulstebedeckt, trägt eine rothe, golden gekrönte und mit fünf Pfauen-ledern besteckte Säule und vor derselben den gekrönten Löwenwie im Schilde; die Helmdecken sind silbern, roth und blau. EinEpitaphium zu St. Michael in Lüneburg vom Jahre 1671 zeigt dasWappen eben so, nur bat der Löwe einen einfachen Schweif unddie Helnulecken sind silbern und blau. Eben so beschreibt Pfef-fingen, II. S. 772, das Wappen, nur ist die Säule mit drei Pfauen-ledern besetzt). — Harenberg, lbst. dipl. eccl. Gandersh., Tab. 33No. 11 (als Wappenbild schon in alten Siegeln ein gehender Löwe).