Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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v. Neu.

Im silbernen Schilde zwei schrägrechte Balken, von welchender obere roth, der untere blau ist und zwischen welchen untereinander drei, die Horner nach oben und rechts kehrende, goldeneHalbmonde schweben. Auf dem Schilde sieht ein gekrönter Helm,welcher zwei BüfTelsbörner trägt, von welchen das rechte von Bothund Silber, das linke von Silber und Blau quer getheilt ist undzwischen welchen ein sechsslrahliger, goldener, oben mit einerrolben, vierzungigen Flamme besetzter Stern schwebt. Hie Helm-decken sind rechts roth und silbern, links blau und silbern.Wappenb. d. Kgr. Bayern, VII. 45. v. Hefner, II. 119 u. S. 99. v. Lang, S. 457. v. Hellbach, II. S. 164.

Bayern. Balthasar Neu, Bath und Geh. Secretair des .Mark-grafen Joachim Ernst zu Brandenburg, wurde vom Kaiser Matthias,laut Diploms d. d. Linz, 26. Aug. 1614, in den Adelstand erhoben.Nach v. Lang waren die von demselben im vierten Gliede stam-menden Gebrüder Johann Philipp v. N., geb. 1764, k. bayer. Majorder Landwehr, auf dem Veilhof bei Nürnberg, und Marlin Wilhelmv. N., geb. 1765, vormaliger Stift-Ebrachischer Bath in Nürnberg,in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern eingetragen.

Neuber v. Neubern.

Im goldenen Schilde ein rechts gekehrter, schwarzer Löwe mitrotlier ausgeschlagener Zunge, welcher in der rechten Vorderprankedrei grüne Kornähren an blätterigen Stengeln hält. Auf dem Schildestellt ein gekrönter Helm, aus welchem sich, zwischen drei Pfauen-federn von natürlicher Farbe, zwei grüne Kornähren an blätterigenStengeln erheben. Die Itelnidecken sind schwarz und golden.Handschriftliche Notizen Uber die Standeserhebungen in den kur-sächsischen Ileichsvicariaten. Tyroff, I. 204.

Sachsen. Johann Gottloh Neuber, Besitzer des RittergutesTanneberg im Erzgebirge, wurde im kursächsischen Reichsvicariate,lt. Dipl. d. d. Dresden, 29. Juni 1792, mit dem Prädicate: v. Neu-bern, in den Reichsadelstand erhoben. Dass der Mannsstamm desGeschlechts fortgepflanzt worden sei, ist nicht bekannt.