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Könige Maximilian I. Joseph von Bayern, 24. Aug. 1814, in denAdel- und Ritterstand des Königreichs Bayern erhohen und 22. Jan.1819 in die betreffende Adelsmatrikel eingetragen.
Nehrhoff v. Holderberg.
Schild geviert: 1 und 4 in Schwarz- ein aufwachsender, ein-wärts gekehrter, doppelt geschweifter, goldener Löwe, welcher indem 1. Felde mit der linken, im 4. mit der rechten Vorderprankeeine goldene Krone emporhält; 2 und 3 in Silber ein schrägrechtsgelegter, grüner Lorbeerzweig mit neun Blättern, eins oben undvier an jeder Seite. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm,welcher den aufwachsenden Löwen des 4. Feldes mit der Kroneträgt. Die llelmdecken sind rechts schwarz und golden, links grünund silbern. — Abdrücke von genau gestochenen Petschaften. —Gauhe, IL S.- 7S0: Nerhof v. Holterberg, nach Schrödter, Ilislor.Exulum, S. 82, und nach handschriftlichen Notizen. — v. Hellbach,II. S. 162.
Sachsen. Ursprünglich böhmische Adelsfamilie, deren Glie-der sich früher der, durch den vom Kaiser Rudolph II. erhaltenen,bekannten Majestätsbrief erlangten evangelischen Religionsfreiheittreu angenommen haben und aus welcher Peter und Hans Nerhofv. Holterberg 1615 der Legung des Grundsteines der St. Salvator-Kircbe zu Prag beiwohnten. Nach der Schlacht am weissen Berge,1620, wanderte die Familie aus Böhmen aus, kam nach Sachsen,wo Bans Heinrich N. v. IL 165,1 als Herr auf Drehbach vorkommt,und war auch mit Rübenau im meissnischen Amte Lauterstein be-gütert, welches Gut das Geschlecht bis 1715 besass, wo sieb das-selbe, wie Gauhe annimmt, nach Niedersachsen wendete und Gliederdesselben in Kriegsdiensten auszeichneten. Später haben mehrereSprossen des Geschlechts, welches in Sachsen Gebersbach undBrambach p. r. erwarb, in kur- und kön. sächsischen Militair- undCivildiensten gestanden und stehen noch jetzt in denselben.