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2 (1855)
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v. Mylius, Freiherren.

Im blauen Schilde ein silbernes Mühleisen, aus welchem einglattes, schwarzes Passionskreuz emporsteht, um weiches nach auf-wärts eine, den Kopf aber nach rechts und unterwärts haltende,silberne Schlange gewunden ist. Auf dem Schilde steht eine fünf-perlige, freiherrliche Krone und auf dieser ein gekrönter Helm, wel-cher fünf Straussenfedern, blau, silbern, blau, silbern, blau, trägt.Die Ilehndecken sind rechts blau und silbern, links schwarz undsilbern, und den Schild halten zwei auswärtssehende, goldene Greife,deren jeder in der freien Vorderklaue an einer blauen Stange ein-wärts eine nach aussen fliegende, schwarze Fahne hält, in welcherein goldener Kronenreif mit sieben silbernen Thürmen, jeder mitdrei Zinnen (eine sogenannte Thurmkrone) zu sehen ist. Ab-drücke von Petschaften. Tyroff, II. 242. Wappenb. d. Oesterr.Monarchie, XI. 95. Wappenb. d. Preuss. Rheinprov., 1. LXXXV1I1.175 und S. 82 u. 83 (nach Angaben des Diploms. Die Fahnenstan-gen sind in der Abbildung fälschlich golden und die Greife stehenam Schilde und halten die Fahnen mit beiden Vorderklauen).Gen. Tascbenb. d. freih. Häuser, 1848. S. 260, und 1855. S. 399u. 400. Das Stammwappen hat Fahne, I. S. 297, gegeben. DerSchild desselben ist bei Erbebung in den Freiherrenstand beibehal-ten worden. Aus dem Helme des Staminwappeus wächst ein imEllbogen nach rechts gekrümmter, blau gekleideter Arm auf, wel-cher in der Hand ein schwarzes Kreuz schräg nach oben und linkshält. Tyroff, II. 274, kehrt im Stammwappen den Kopf derSchlange unterwärts und links, krönt den Helm, lässt aus demsel-ben einen im Ellbogen nach links gekrümmten, weiss mit blauemAufschlage bekleideten Arm, welcher das Kreuz schräg nach obenund rechts hält, aufwachsen und tingirt die Helmdecken blau undsilbern. Megerle v. Mühlfeld, Ergzgsbd., S. 81. v. Ilellbach,11. S. 155. N. Preuss. Adelslexieon, V. S. 342 (ohne Angabedes Wappens).

Preussen, Oesterreich. Anton v. Mylius, k. k. Haupt-mann und Adjutant des Kriegs-Präsidenten Grafen v. Iladick etc.,gest. als k. k. Kämmerer, General-Feldmarschall-Lieutenant undStadt- und Festungs-Commandant zu Prag, wurde vom Kaiser Jo-seph II., laut Diploms d. d. Wien, 9. Dec. 1775, mit seinen Brü-dern Hermann Joseph, gest. als k. sardin. Major, und Caspar Jo-seph, k. k. Hauptmann, gest. als k. k. General-Feldzeugmeister, in