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2 (1855)
Entstehung
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310
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(giebt den Lihven mit hermelinartiger Mähne). Siebmacher, I.118: v. Münchingen, Schwäbisch (kehrt den Leiwen links. Der-selbe hat nach derDeclaration" weisse Flämmlein an der Brust). v. Hattstein, III. Supplem., S. 107109. Suppl. zu Siebm.Wappenb., VII. 30 (der Lowe ist im Schilde unel aid' dem Helmeoben weiss, unten schwarz und links gekehrt). TyrofI', IL 219(der obere Theil des aufwachsenden Löwen auf dem Helme, mitbeiden Vorderpranken, ist silbern, der untere Theil schwarz).Gauhe, 1. S. 1438, nach Bucelini und Burgermeister vom schwäbi-schen Reichsadel. v. Hellbach, IL S. 150-

Württemberg, Baden. Altes, schwäbisches, urkundlichschon 1157 mit Rüdiger v. Münchingen in einer Urkunde des Klo-sters Hirschau vorkommendes Adelsgeschlecht, dessen ursprünglichesStammhaus, Münchingen im Glemsgau, dasselbe um die Mitte des15. Jahrhunderts mit dem benachbarten Rittersitze Otzingen ver-tauschte, doch gelangte (s. unten) 1652 die Familie wieder zumtheilweisen Besitz der Stammgüter. Die ordentliche Stammreihebeginnt mit Heinrich v. M., genannt Kellner, welcher 1260 vor-kommt. Von den vier Söhnen desselben ptlanzte der zweite, HugoFranz, gest. 1313, den Stamm dauernd fort, und durch die Sühnedes Letzteren, Reinhard und Werner, schied.sich die Familie inzwei Linien. Die von Werner gestiftete «jüngere Linie erlosch mitdem Urenkel, Wilhelm, 1491, die ältere Linie aber blühte durchReinhards älteren Sohn, Werner, kräftig fort. Von den früherenGliedern der Familie widmeten sich mehrere dem Dienste derKirche, auch kommen einige in weltlichen Orden und Einungenvor, die Häupter der Familie aber standen vom 14. Jahrhundertean in fast ununterbrochener Reihe bis auf die neueste Zeit imDienste des regierenden Hauses Württemberg und bekleideten dieansehnlichsten Ilof- und Militairwürden. Friedrich Benjaminv. M., herz, württemb. Kammerherr und Stallmeister, gest. 1658,wurde vom Herzoge Eberhard zu Württemberg, 1652, wieder mitdem Rittergute zu Münchingen beliehen und durch dieses, sowiedurch das Rittergut Dizingen, gehört im Königreiche Württembergdas Geschlecht zu dem ritterschaftlichen Adel 1 . Von Werner, demSohne Reinholds (s. oben), stammten im 10. Gliede Ludwig Freiherrv. M., geb. 1765, grossherz. bad. Kammerherr und Oberst a. D.,und Siegfried Freiherr v. M., geb. 1776, k. wiirlt. General-Lieutenant,Oberst-Stallmeister etc. Ersterer halte den Mannsstamm,, neben vierTöchtern, durch Anton Freiherrn v. M., geb. 1812, fortgesetzt.