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2 (1855)
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den erbländisch-üsterreichischen Freiherrenstand erhoben: Altes,zu dem adeligen Patriciate der früher freien Reichsstadt Cüln ge-höriges Geschlecht, welches sich anfänglich v. Myle schrieb und auswelchem schon im 14. Jahrhunderte Hermann v. Myle im erblichenStadtregimenle vorkommt. Später, nach Vertreibung der Patricier-geschlechter aus Cüln, erscheint derselbe 1416 urkundlich als ade-liger Vasall der Grafen v. d. Mark, Ravensperg und Mörs, und einEnkel desselben, Arnold v. Mylius, k. Oberst und Hauptmann zuArnheim, erhielt vom Kaiser Maximilian I., lt. Diploms d. d. Trier,2. März 1512, eine Bestätigung seines alt hergebrachten Adels.Die Nachkommen kehrten nach Cüln wieder zurück, und Hermannv. Mylius, regier. Bürgermeister zu Cüln, erlangte vom Kaiser Leo-pold 1., laut Diploms vom 8. März 1698, eine erneuerte Bestätigungdes alten Adels mit dem Rcichsritterstande. Eine Stammtafelvom Anfange des 15. Jahrhunderts bis in das 18. hat Fahne, S.298, gegeben. - In die Adelsmatrikel der preuss. Rheinprovinz istdie Familie unter No. 2 eingetragen. Die jetzigen Sprossen desGeschlechts in Preussen und Oesterreich finden sich im Geneal.Taschenb. d. freih. Häuser (a. a. O.j.

v. Nagel zu Aichberg.

Schild durch sieben schrägrechts gestellte, an einander stos-sende, schrägrechts von Gold und Roth getheilte Wecken in zweiHälften gelheilt: oben (links) in Blau, in welches die goldenenTheile der Wecken treten, drei (2 und I) sechsst'rahlige, goldeneSterne, unten (rechts) in Gold auf silbernem Felsen eine rechtsgekehrte Gemse von natürlicher Farbe. Auf dem Schilde steht eingekrönter Helm, aus welchem die Gemse der unteren Schildeshälfteaufwächst. Die Helmdecken sind rechts roth und golden, linksblau und golden. Wappenb. d. Kgr. Bayern, VH. 43. v. Ilef-ner, II. 119 und S. 99 (tingirt die rechte Schildeshälfte mit derGemse blau, die linke mit den goldenen Sternen golden, und lässtdie rothe Hälfte der Wecken in die linke, die goldene derselbenin die rechte Schildeshälfte treten). v. Lang, S. 456 u. 457. Megerle v. Mühlfeld, Ergänzungsband, S. 386. v. Hellbach,II. S. 156.

Bayern. Johann Augustin Nagel, k. k. Resident in der