Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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309
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Oesterreich, Preussen, Grossherzogthum Hessen. Jo-hann Joachim Georg (I.) v. Münch, kurtrierscher und wormser Ilof-und Regierungsräth, erhielt vom Kaiser Carl VII., laut Diploms d. d.Frankfurt, 23. März 1744, eine Erneuerung des seinem Vorfahren,Georg Münch, kurtrielrschem Amtsschreiber und nachherigeffi Geh.Secretair des ErzbischofsjJ Johann |IIl. von Retz, vom Kaiser Ru-dolph 11., 6. Aug. 1580, verliehenen Reichsadels und wurde alsk. Reichshofrath im pfalz-bayerischen Reichsvicariat, 6. Juli 1745,mit dem Prädicate: v. Rellinghausen, in den Reichsfreiherrenstanderhoben. Später erlangten die Sühne desselben, Franz Joseph Frei-herr M. v. B., k. Reichshofralh, Johann Joachim Georg (II.), kur-trierscher Geh. Rath und Hof-Gerichts-Director, und Conslantin CarlJoseph, k. k. Feld-Kriegs-Commissair, vom Kaiser Franz II., lautDiploms d. d. Wien, 3. Juli 1794, eine Erneuerung und Bestätigungdes Reichsfreiherrenstandes mit dem betreffenden Prädicate: v. Rel-linghausen, welches daher rührt, dass der Enkel des Georg Münchund Urgrossvater des Freiherrn Johann Joachim Georg (I.), Chri-stian Georg, sich mit Elisabeth v. Bellinghausen, der Letzten ihresalten Geschlechts, vermählt hatte. Durch die oben genanntendrei Sühne des Freiherrn Johann Joachim Georg (I.) entstandendrei Linien des Geschlechts, die ältere, mittlere und jüngere Linie,welche in zahlreichen Spbbssen blühen, von denen mehrere in denoben genannten Ländern, wie die Väter, in Ilof-, Staats- und Mili-tairdiensten zu hohen Ehrenstellen und Würden gelangt sind.Von den Sühnen des Freiherrn Franz Joseph wurde Freiherr Joa-chim Eduard, k. k. w. Geh. Rath, Staalsminister a. D., vom KaiserFranz I. von Oesterreich, 1831, in den Grafenstand erhoben (s.Deutsche Grafenh. d. Gegenw., IL S. 139 u. 140). Die Familieist in Nieder-Oesterreich, Mähren etc. begütert.

v. Münchingen.

Im silbernen Schilde ein rechts gekehrter, golden gekrünter,schwarzer Lüwe mit rother ausgeschlagener Zunge und doppeltemSchweife. Auf dem Schilde steht ein gekrünter Helm, aus welchemder Lüwe des Schildes aufwächst. Die Helmdecken sind schwarzund silbern. Abdrücke von Petschaften. Württ. Wappenb.,S. 34 ii. No. 119. Adelsb. d. Künigr. Witrttemb., S. 275277