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rechten Helme wächst der einwärtssehende Rumpf eines schwarzgekleideten, alten, bärtigen Mannes, dessen rechte Brust mit einemsilbernen Ankerkreuze belegt ist, die Augen aber mit einer vonRoth und Silber gewundenen, rechts abfliegenden Rinde bedecktsind, zwischen einem offenen Adlersfluge empör. Der rechte Fliigeldes letzteren ist rolh und mit einem schräglinken, silbernen Bal-ken, auf welchem drei Eicheln unter einander stehen, belegt, derlinke aber silbern mit einem dergleichen rothen, schrägrechtenBalken (Helm des Stammwappens, welcher nach Einigen nicht ge-krönt, sondern mit einem von Silber, Roth und Schwarz gewunde-nen Wulste bedeckt ist). Der linke Helm trägt einen offenen Ad-lersflug, dessen rechter Flügel golden, der linke blau ist und zwi-schen beiden schwebt, etwas schrägrechts gestellt, das Wappenbilddes 2. und 3. Feldes (Bellinghausenseher Helm). Die Decken desrechten Helmes sind rotli und silbern, die des linken blau undgolden. — Abdrücke von Petschaften. — Wappenb. d. Oesterr.Monarchie, XI. 94. — Wappenb. d. Preuss. Rheinprov., I. LXXXVII.173 u. S. 81. — Gen. Taschenb. d. freih. Häuser, 1848. S. 256,und 1855. S. 396—399. — Hyrtl, I. S. 21—24 (hat das Wappenrichtig beschrieben, doch zeigt die Abbildung den rechten Fliigeldes Fluges auf dem linken Helme blau, den linken golden). —Megerle v. Mühlfeld, Ergzgsbd., S. 80. — Bei der 1831 erfolgtenErhebung eines Gliedes der Familie in den Grafenstand (s. DeutscheGrafenh. d. Gegenwart, II. S. 139 u. 140) wurde das Wappen miteiner Grafenkrone, einem dritten Helme, als mittlerem, welchereinen golden gekrönten und bewehrten, schwarzen Doppeladlerträgt, so wie mit geharnischten Schildhaltern vermehrt. — Das obenerwähnte Bellinghausensche Wappen geben Siebmacher und Fahne.Ersterer, V. 308, Cölnisch, nimmt einen silbernen Schild an, tin-girt das schrägiinks gelegte Wappenbild rolh und setzt auf denHelm einen offenen, silbernen Adlersflug, von dessen Flügeln derrechte mit dem schrägiinks-, der linke mit dem schrägrechlsgestell-ten Wappenbilde belegt ist. Dagegen liegt in einer anderen Abbil-dung, II. 119: v. Bellinckhusen, Nieder-Rheinländisch, das Wappen-bild schrägrechts, und auf dem gewulstelen Helme steht ein dieSachsen rechtskehrender, geschlossener Adlersflug, dessen vordererFlügel mit dem Wappenbilde belegt ist. — Falme, I. S. 23, rech-net das seit 1348 bekannte Geschlecht zu dem bergischen Adelund giebt in Silber einen schrägrechts gelegten, rothen Mauerankerund auf dem Helme zwei weisse Flügel mit dem Maueranker an.