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Schwan, welcher im Schnabel einen Hing mit abwärts gekehrtemSteine halt Der gekrönte Helm trägt den Schwan des Schildesmit dem Ringe zwischen einem offenen Ädlersflnge, dessen rechterFlilgel von Roth und Silber, der linke von Gold und Schwarz quergetheilt ist. Die Helmdecken sind rechts roth und silbern, linksgolden und schwarz. — Megerle v. Mühlfeld, S. 72 u. S. 230. —v. Hellbach, 11. S. 143 u. 144.
Oesterreich. D. Leopold v. Mossbach, k. k. Rath und zwei-ler Bürgermeister der kais. Residenzstadt Wien, erhielt vom KaiserJoseph IL, 5. Dec. 1782, mit dem I'rädicate: Edler v., die Bestä-tigung des ihm zustehenden Adels. — Derselbe stammte aus einerAdelsfamilie, in Welche vom Kaiser Rudolph IL, 1598, der Adel inder Person dreier Brüder, Ludwig M., markgräfl. burgauschen Leib-arztes, und Ernst und Ilans Ulrich M. gekommen war. Die Nach-kommen derselben breiteten sich in mehreren Ländern aus undeine Linie kam in die kaiserlichen Staaten und blühte im Wohl-stande fort, machte aber von dem Adel keinen Gebrauch. — LeopoldEdler v. M. pflanzte in der Ehe mit Elisabeth Edlen v. Fetzer denStamm durch einen Sohn, Leopold Carl, geb. 1775, und durchdrei Tochter fort und ist später vom Kaiser Franz I., 1818, wieMegerle v. Muhlfeld, a. a. 0., S. 72, angiebt, in den erbländisch-österreichischen Freiherrenstand erhoben worden, doch ist über daswohl vermehrte Wappen Näheres nicht aufzufinden. — Die Familiev. Mossbach ist übrigens von den Familien v. Mosbach wohl zuunterscheiden, namentlich von den Freiherren v. Mosbach, genanntBreidenbach (s. den betreffenden Artikel).
Münch, v. Sellinghausen, Freiherren.
Schild geviert: 1 und 4 von Silber und Roth der Länge nachgetheilt mit einem aufrechten, bis an den oberen Rand des Feldesreichenden Sparren von gewechselten Farben, welcher oben an derSpitze, so wie nach unten an beiden Schenkeln, mit einer Eichelvon natürlicher Farbe belegt ist (Stammwappen), und 2 und 3 inBlau zwei schrägrechts gelegte, goldene, durch drei Ringe zusam-mengehaltene Stäbe mit hakenförmigen, auswärts gekrümmten Enden(Sellinghausen). — Auf dem Schilde steht eine fitnfperlige Freiher-renkrone, auf welcher sich zwei gekrönte Helme erheben. Aus dem
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