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Zunge und mit einer königlichen, goldenen Krone geziert). —Tyroff, II. 127. -— N. Preuss. Adelslexic., III. S. 383—385: Meer-heim, Freiherren und Herren v. (der Adler im 1. und 4. Felde derin Meklenburg angesessenen Freiherren v. M. wird als königlichdänischer Adler gegeben. Einen solchen giebt es bekanntlich nicht,auch ist das Freiherrendiplom kein königl. dänisches, sondern einkaiserliches).
Meklenburg. Hans Wilhelm v. Meerheimb, k. k. Oberst,wurde vom Kaiser Leopold I., laut Diploms d. d. Wien, 10. Aug.1661, „wegen seiner Thaten im deutschen Kriege", für sich undseine Erbenserhen, männlichen und weiblichen Geschlechts, in denFreiherrenstand des Königreichs Böhmen und der demselben ein-verleibten Lande erhohen. Derselbe nahm darauf seinen Abschied,vermählte sich mit Eleonore v. Oertzen aus dein Dause Roggowin Meklenburg und kaufte sich in Meklenburg-Schwerin an. 1676trat derselbe auf Wunsch des Königs Christian V. von Dänemarkals General-Major in dessen Dienste, zeichnete sich im Feldzugegegen die Schweden sehr aus, wurde General-Lieutenant, nach demFrieden Gouverneur von Nackow und starb 1688 mit Hinterlassungvon fünf Sühnen und zwei Töchtern. Die Söhne standen sämmt-licli in Kriegsdiensten: der älteste war Oberst und Commandern 1eines meklenburgischen Cavallerieregiments in k. k. Solde, drei der-selben blieben oder starben am Rheine, in Irland und in Däne-mark, und Hellmuth Joachim war Adjutant des Königs von Däne-mark und Major. Letzterer, verm. mit Catherine v. Zülow, starb1716 und hinterliess drei Söhne, von welchen zwei jung starben,lind vier Töchter. Der jüngste Sohn, Jasper Friedrich, gest. 1797,pflanzte in der Ehe mit llsabe v. Mallzan aus dem Hause Gruben-bagen durch drei Söhne den Stamm fort. Ueber die weitere Fort-setzung des Geschlechts giebt das N. Preuss. Adelslexicon (a. o. a.0.) sehr genaue Nachrichten, welche nach Allem aus der Familieselbst an die Redaction gelangt sind. Nach diesen Nachrichtenstammt die Familie vom Niederrhein, wo bei Cüln auf beiden Sei-ten des Flusses Orte liegen, welche Meerheim heissen, und dasGeschlecht kommt in cülnischen Urkunden vom 13., namentlichaber vom 14. Jahrhunderte, häufig vor, und zwar werden die Glie-der der Familie als Ritter, milites, aufgeführt. — Allerdings gab esnach Fahne, dem tiefen Forscher in der Geschichte der cülnischen,jülichschen und bergischen Geschlechter (I. S. 273) zwei cölnischeFamilien Merheim, von denen die eine, eine Scheffenfamilie, aus