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2 (1855)
Entstehung
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den Stamm durch drei Söhne, Christoph Ernst (wurde 1706 kün.preuss. Kammerherr), Joachim Friedrich und August v. M., fort-pflanzte. Später hat sich die Familie auch in Preussen und inMeklenburg ausgebreitet. August Werner v. M., k. preuss. Geh.Rath, stieg bis zum Ober-Präsidenten der Provinz Brandenburg(jetzt a. D.), und Carl Wilhelm Hans v. M., Herr auf Sackwitz, er-langte 1821 durch Aufnahme in die meklenburgische Ritterschaltdie Rechte des eingeborenen ineklenburgisehen Adels. Im König-reiche Hannover gehört die Familie zu dem ritterschaftlichen Adelder lüneburgischen Landschaft.

Es würde undankbar sein, in einem heraldischen Werke den Ar-tikel: v. Meding, abzuhandeln und sich nur damit zu begnügen, denaus diesem Geschlechte entsprossenen, einst so treuen Freund derHeraldik citirt zu haben. Die Wissenschaft ist dankbar und so seidenn auch hier den Manen eines Christian Friedrich August v. Me-ding für die von körperlichen Leiden abgesehen unter sehrglücklichen Verbältnissen des Lebens der Wissenschaft treu gelei-steten Dienste der gebührende Dank gern und freudig nachgerufen!

v. Meerheimb, Freiherren.

Schild geviert: 1 und 4 in Gold ein golden gekrönter undbewehrter, linkssehender, schwarzer Adler (bei Erhebung in denFreiherrenstand hinzugekommen), und 2 und 3 in lllau ein rechtsgekehrter, silberner Strauss, welcher im Schnabel ein Hufeisen hält(Stammwappen). Auf dem Schilde stehen zwei gekrönte Helme,von welchen der rechte den Adler des 1. und 4. Feldes und derlinke den Strauss des 2. und 3. Feldes mit dem Hufeisen trägt.Die Ilelradecken sind rechts schwarz und golden, links blau undsilbern. Abdrücke von Petschaften. Meklenb. Wappenbuch,XXXIV. 126 und S. 28. v. Behr, p. 1684. Lexicon overadelige Familier i Danmark, IL Tab. V. No. 123 u. p. 14.v. Meding, I. S. 385 u. 386: v. Mehrheimb, Meerheimb, Freiherren(beschreibt das Wappen, wie oben angegeben, und zwar nach deinkaiserl. Freiherrendiplome vom Jahre 1661 [s. unten]. Der Adlerwird in demselben als einfacher, rückwärts gewendeter, schwarzerAdler gegeben, mit von sich gestreckten beiden Krallen, aufge-schwungenem Fluge, aufgethanem Schnabel, rother ausgescblagencr