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2 (1855)
Entstehung
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welcher die sächsische Familie v. Meerheim (Bd. I. dieses Werkes,S. 294 u. 295) hervorgegangen ist, die andere ursprünglich eineDynastenfamilie mit zwei Stämmen war, von denen der jüngste ausdem Deschlechte Leweuberg (Löwenburg) stammte. Mit diesemletzteren Geschlechte bringt nun der erwähnte Artikel im N. Preuss.Adelslexicon die freiherrliche, in Meklenburg blühende "Familie inZusammenhang und giebt an, dass 1592 die v. Meerheim aus Cölnund aus ihren Besitzungen, als Protestanten, vertrieben, sich nachHalle gewendet und dass sich daselbst vier Brüder als Pfänner inden Salzwerken eingekauft hätten. Ein anderer v. Meerheim seinach Sachsen gekommen,- habe, in kursächsischen Kriegsdiensten,sich mit Anna v. Winkelholz vermählt, und aus dieser Ehe stammeder oben genannte Freiherr Hans Wilhelm. Dieser Annahmesteht ein heraldisches Bedenken entgegen. Der jüngere Stamm (s.oben) der erwähnten Dynastenfamilie v. Meerheim führte einen vonSilber und Schwarz in fünf Reihen, jede zu vier Feldern, geschach-ten Schild, in welchem, zur Unterscheidung von dem älterenStamme, im rechten Oberwinkel sich eine Vierung fand, in deraus dem linken Rande ein rechts gekehrter, nach unten gekrümm-ter Arm hervorging, welcher in der Hand einen Bing aufwärtshielt. Eben so darf in Bezug auf die oben mitgetheilten genea-logischen Angaben nicht übersehen werden, dass das mit so grosserSorgfalt redigirte Meklenb. Wappenbuch, S. 5, angiebt, dass 1727Hellmuth Joachim Freiherr v. M., auf Wokrent, und Jaspar Friede-rieb Freiherr v. M., auf Gnemen, Gebrüder, durch Aufnahme indie meklenburgische Ritterschaft die Rechte des eingeborenen mek-lenburgischen Adels erlangt hätten. Mehrere Glieder der Familie,aus welcher Sprossen auch nach Hannöver und Preussen gekommensind, haben in herz, und grossherz. meklenburgischen Staatsdien-sten hohe Ehrenstellen bekleidet. Die bedeutenden Güter der Fa-milie in Meklenburg sind unveräusserliche Fideicommissbcsitzungenund, der Stiftung von 1789 gemäss, in drei Theile getheilt.

v. Meibom.

Schild geviert: l und 4 in Blau ein rechts gekehrter, gekrön-ter, silberner Schwan mit ausgebreiteten Flügeln; 2 und 3 in Goldein schrägrechts gelegter Baumstamm, aus welchem in der Mitte,