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Stangen sicli linkskehrende, wechselsweise roth und silberne, kleineFahnen. Heinrich IV. siegelte im letztgenannten Jahre mit demLöwen über den Balken. Von 1351 — 1355 kommen. Siegel mitdein Hirsche und auf dem Helme mit sieben Fahnen vor. DasWappen mit dem Hirsche wurde mehrfach verändert. Henningv. Meiling, Marschall des Fürstenthums Lüneburg, und Wasmuthv. Medingen führten den Hirsch schwarz in Silber mit einer sil-bernen, durch Schnüre befestigten Decke, auf dem Ilelme aberüber einem silbernen und rothen Wulste zwölf an langen, silbernenStangen aufrecht gestellte, vorne zugespitzte Fahnen, deren sechssich zu jeder Seite wendeten, und zwar zwischen zwei .schräg aus-wärts gekehrten Sicheleisen, von denen das rechte roth, das linkesilbern war. : — Im Capitularhause des adeligen Klosters Lüne un-weit Lüneburg zeigt das Wappen vom Jahre 1590 im silbernenFelde einen schwarzen, aufspringenden Hirsch von 16 Enden miteiner sechsmal von Silber und Roth die Länge herab gestreiftenDecke behangen. Der schwarz angelaufene, mit einem silbernenund rothen Wulste bedeckte Helm trägt 13 rollie, schrägstehendeFahnen, deren sieben links gekehrt sind. Die rechts gekehrtenFahnen sind unten mit einem rothen, die links gekehrten mit einemsilbernen Sicheleisen überlegt. — Pfeffinger, I. S. 651. — Gauhe,
I. S. 1338 u. 1339. — Zedier, XX. S. 120 — 128.. — v. Hellbach,
II. S. 110. — N. Preuss. Adelslexic., III. S. 3S2. — Freih. v. d.Knesebeck, S. 206.
Hannöver, Preussen, MeIdenburg. Eins der ältestenund angesehensten lüneburgischen Adelsgeschlechter, welches ur-kundlich schon 1162, 1200, 1230 etc. erscheint und seit 1200mit dem Erb-Marschallamte des Fürstenthums.Lüneburg bekleidetisi. Nach Mushard breitete sich dasselbe um 1253 auch im Erz-stille Bremen aus und die alte, bereits im 15. Jahrhunderte erlo-schene lüneburgische Atfelsfamilie v. Lobecke stammte aus der Fa-milie v. Meding. Es hatte nämlich Jobann v. Meiling, welcher1294 lebte, wahrscheinlich in Folge des Ortes seines Aufenthaltes,den Namen Lohecke angenommen. — Conrad v. Meding war von1241 — 1261 Propst des adeligen Jungfrauen-Klosters Lüne: eineWürde, welche 1272 Werner v. M. erhielt, und Gevehard undWerner v. M. stifteten 1261 aus eigenen Mitteln das adelige Jung-frauenkloster zu Medingen. — Die jetzigen Glieder der Familiesind Nachkommen des Werner August v. M., kurhannöv. Landrathesund Vorstehers des Klosters zu St. Michael zu Lüneburg, welcher