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2 (1855)
Entstehung
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seiner Familie gegeben hat. (Was die Decke des Hirsches anlangt,so hat v. Meding unter den Worten: siebenmal von Roth und Sil-ber die Länge herabgelheilt, wohl, wie dies die späteren Heraldikergenommen haben, verstanden, dass die Decke vier röthe und vierweisse Theile, oder Streifen, habe. Der rechte ist ein rother, derlinke ein weisser Streifen. Freilich ist dann Salvers Vignette, wel-che vor der Vorrede zum 2. Bande des v. Medingschen Werkessteht, nicht genau. Auch fehlt der Rasen). Meklenb. Wappenb.,XXXIV. 127. Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 33 u. S. 10 (tin-glet den Hirsch, dessen Geweihe zehn Enden hat, schwarz undgiebt die Decke als achtfach von Silber und Roth gestreift an. Aufdem Helme, liegt ein Wulst von Silber und Roth, und der Helm-schmuck wird, wie folgt, beschriehen : zwei mit den Schneiden aus-wärtsstehende Senseneisen, rechts rolh, links silbern, dahinter 13rothe Fahnen an goldenen Stangen; 6 recht-, 7 linkwärts. Diebeigegebenen Schildhalter sind rechts ein vorwärtssehender, blauerLöwe mit einem goldenen, mit drei neben einander stehenden,schwarzen Kreuzen, an welchen der rechte Seitenarm fehlt, beleg-ten Halsbande und links ein einwärtssehender, schwarzer Hirschmit von Roth und Silber geslreifter Decke, und die Devise ist:Nec Temere, Nee Timide. Auch kreuzen sich hinter dem Schildezwei Marschallstäbe). Ueber die älteren Siegel der Familie hatsich v. Meding, I. S. 379384, welcher im Jahre 1786 angab,dass das Wappen, wie oben beschrieben, seit mehr als hundertJahren geführt werde, genauer verbreitet. Die vom Rathe Pfefflngerhandschriftlich hinterlassene Geschlechtsgeschichte der Familie giebtdie Siegel Werners I. und II. zwischen den Jahren 1200 und 1269.Dieselben zeigen im quer getheilten, oben goldenen Felde einenblauen, leopardirten, oder gehenden Löwen mit offenem Rachen,unten aber ein rothes Feld mit zwei goldenen Balken, von welchender erste mit vier, der zweite aber mit drei schwarzen, halbenKreuzen, an denen nämlich der rechte Querbalken fehlt, überzogensind. Werner dictus de Meddighe miles siegelte 1266 mit einemgehenden, anscheinend gekrönten Löwen über zwei Balken. Wer-ner III., Senior, führte 1307 einen schrägliegenden, auf der linkenEcke behelmten, goldenen Schild mit einem liegenden, die Zungenach links ausschlagenden, achtendigen Hirsche, welcher mit denHinterläufen sich erhebt und mit einer rothen, herabhängenden,um den Leib durch zwei über dieselbe hergehende, silberne Bänderbefestigt ist. Auf dem gewulsteten Helme stehen sechs an langen