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diente: Edler v., in den Reichsritterstand erhoben. Derselbe hattevom Kaiser Franz I., 12. Jan. 1756, als Ii. Ii. Reichs-Hofcanzlei-Concipist den Reichsadelstand erhalten und stammte im viertenCliede von Wilibald Männer, welcher vom Kaiser Ferdinand II.,22. Mai 1627, in den erbländischen und, 15. Sept. 1636, unterErtheilung des Incolats, in den rittermässigen Adelstand versetztworden war. — Der Bruder des Reichsritters Raymund WolfgangE. v. M., Franz Carl v. M., setzte durch drei Sühne den adeligenStamm fort, Raymund Wolfgang aber, gest. 1788, hatte 1783 dieHerrschaft Rohdaliz mit dem Freihofe Herotiz in Mähren erkauft,erlangte, 24. Sept. 1784, das böhmische und mährische lncolatund hinterliess aus zweiter Ehe mit Maria Anna v. Eberl, verw.v. Dornfeld, vier Söhne.
y. Marenholtz, Freiherren.
Im von Roth und Schwarz cpier gotheilten Schilde eine sil-berne, fünfblätterige, gefüllte Rose. Auf dem Schilde steht einesiebenperlige Freiherrenkrone, auf welcher sich ein gekrönter Hehnerhebt, welcher fünf Straussenfedern, roth, schwarz, roth, schwarz,rotli, trägt. Die Helmdecken sind schwarz, roth und silbern. —Abdrücke von Petschaften. — Wappcnb. d. Kgr. Hannover, B. 2n. S. 10, mit zwei goldenen aus Füllhörnern aufsteigenden, vor-und einwärtssehenden, weihlichen Figuren als Schildhaltern und mitder Devise: Rene Sperando Nee Male Habendo. — Siebmacher, I.169: Sächsisch, v. Marenholt (die Rose im Schilde ist sechsblätte-rig; auf dem geklönten Helme stehen drei Straussenfedern, schwarz,roth, schwarz, welche unten auf' jeder Seite von zwei spitzigen Fe-dern beseitet werden. Die „Declaration" sagt von den letzteren:die vier Nebenfedern weiss und oben braunlicht. [Hiernach irrendiejenigen, welche diese Nebenfedern für spitzige, silberne Blätterhalten.] Die Helmdecken roth und schwarz). — v. Meiling, I. S.359 u. 360, nimmt eine vierblätterige Rose an und sagt, dass derHehn gekrönt, oder wohl auch gewulstet sei. Die Zahl der Federnauf dem Helme sei sehr verschieden. Siegel von 1330—1391 zei-gen, wie v. Meding sah, sieben Federn, während ein Siegel von1399 sechs Federn ergab. Auf einem gegen die Mitte des 17. Jahr-hunderts gemalten Wappen fanden sich sieben Straussenfedern: die