Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
286
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liehen Adel der lüneburgis.chen Landschaft. Mehrere Glieder derFamilie haben in der kün. hannoverschen Armee gestanden. DieFamilie ist mit den gleichnamigen adeligen Patricierfamilien in Lü-beck (Siebmacher, III. 195) und in Hamburg (Siebmacher, V. 294)nicht zu verwechseln.

v. Manner, Ritter.

Schild geviert mit Mittelschilde. Im rothen Mitlelsehilde einvorwärtssehender, silbern geharnischter Ritter mit offenem Visir,welcher in der Rechten eines Streitaxt hält und die Linke in dieSeile setzt. 1 und 4 in Schwarz ein einwärts gekehrter, goldenerLöwe, und 2 und 3 in Roth ein schräglinker, silberner Balken.Auf dem Schilde erheben sich, zwei gekrönte Ilelme. Der rechteHelm trägt einen die Sachsen einwärtskehrenden, quer getheiltenAdlersflug, welcher mit dem Löwen des 1. und 4. Feldes, und derlinke einen dergleichen von Silber und Roth quer getheilten Adlers-flug, welcher mit dem Ritter des Milleischildes belegt ist. DieDecken des rechten Helmes sind schwarz und golden, die des lin-ken rolli und silbern. Das adelige Wappen gestaltet sich, wiefolgt: im rothen Schilde auf grünem Roden ein vorwärts- undrechtssehender, silbern geharnischter Ritter mit offenem Visir undden Helm mit drei silbernen Straussenfedern besteckt, welcher mitder Rechten eine Streitaxt ilber die Schulter legt, die Linke aberin die . Seile stemmt. Auf dem Schilde stellt ein gekrönter Helm,aus welchem, zwischen einem offenen Adlersfluge, dessen rechterFlügel von Silber und Schwarz, der linke von Roth und Silberquer gelheilt ist, der Ritter des Schildes mit der Streitaxt auf-wächst. Die Helmdecken sind roth und silbern. Suppl. z. Siebm.Wappenbuch, IX. 21. Leupold, I. 3. S. 482 -486 (im adeligenWappen ist der Boden, auf welchem der Ritter steht, weiss unddas Visir desselben ist geschlossen, und im ritterlichen Wappen istder Adlersflug auf dem rechten Helme von Gold und Blau quergelheilt: ein offenbares Versehen). Megerle v. Mühlfeld, S. 224. v. Hellbach, II. S. 91.

Oesterreich. Raymund Wolfgang v. Manner, k. k. Rathund Registrator der lateinischen Expeditionen der k. k. Reichshof-canzlei, wurde vom Kaiser Joseph IL, 3. Aug. 4782, mit dem Prä-