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1. und 7. silbern, die 2., 4. und 6. rotli und die 3. und 5. schwarz.Ein anderes halte neun Federn: die 1., 2., 8. und 9. silbern, die3., 5. und 7. roth und die 4. und 6. schwarz, und nocli ein an-deres fünf wechselsweise rolh und schwarze Straussenfedern. Aufeinem Stammbaume fanden sich drei wechselsweise rolh und schwarzeStraussen federn und die v. Glädebecksche Ahnentafel, welche dieHose, wie Siehmacher, sechsblälterig giebt, tingirt die drei Federnwechselsweise silbern und roth. — Supplem. zu Siebm. Wappenb.,IV. 18 (im Schilde eine gefüllte Rose, auf dem Helme drei Straus-senfedern, silbern, schwarz, silbern, und an jeder Seite unten rechtsund links zwei silberne Nebenfedern). — Gauhe, I. S. 1295 u. 96:Mährenholtz. — Zedier, XIX. S. 1623. — v. Hellbach, 11. S. 94(macht aus einer und derselben Familie deren zwei und nennt dieeine [II. S. 84]: Mährenholtz, Marenholz, die andere aber [11.94]:Marenholz, Marenholte, Marnholz). — N. Preuss» Adelslexicon, III.S. 338: Mahren- oder Marenholz (die Rose golden, auf dem ge-krönten Helme drei Straussenfedern, weiss, roth, weiss). — Freih.v. d. Knesebeck, S. 202 u. 203.
Hannover. Conrad Ascan v. Marenholtz, kurbrandenb. Ab-gesandter auf dem Reichstage zu Regensburg, wurde von dem Kai-ser Leopold I., 26. Juni 1667, in den Freiherrenstand erhoben,doch erlosch die Nachkommenschaft desselben, und so wurde dennder ihm ertheilte Freiherrentitel von demselben Kaiser, 2. Nov.1682, auf den hannüv. Geh. Rath Asche Christoph v. Marenholtzund dessen Nachkommen ausgedehnt. Von Letztgenanntem stam-men die gesammten jetzigen Glieder der Familie ab. — Altes, nie-dersächsisches Adelsgeschlecht, aus welchem, wie D. Belir im An-hange zu der v. Steinbergischen Genealogie angiebt, Friedrich 969zu Merseburg, Johann 1179 zu Göltingen und Albrecht 1209 zuWorms als Turniergenossen aufgetreten sein sollen. Conrad v. M.kommt nach Pl'effinger 1321 urkundlich als Zeuge vor, auch findetsich der Name der Familie in Urkunden von 1350, 1382 etc. Derälteste bekannte lünehurgische Lehnbrief ist von 1485. Balduinv. M. starb 1531 als Abt zu St. Michael in Lüneburg, Levin warum 1580 braunschw. Ilofmärschall, und der Sohn desselben, Julius,fiirsll. ostfriesländ. erster Rath. — Die Familie breitete sich imBraunschweigischen weit aus und kam auch in das Halberstädtische,Magdeburgische und Mansfeldische. In der Grafschaft Mansfeld er-warb das Geschlecht bedeutenden Grundbesitz. — Dasselbe gehörtim Königreiche Hannover zu dem ritterschaftlichen Adel der lünebur