279
Bayern. D. Justus Liebig, Professor der Chemie an der Uni-versität Giessen, wurde vom Grossherzoge Ludwig Ii. von Hessen-Darmstadt, 29. Dec. 1845, in den Adelstand erhoben. Nach Beru-fung an die Universität München ist derselbe, 18. Bec. 1852, in dieFreiherrenclasse des Königreichs Bayern eingetragen worden.
v. Lindt.
Schild geviert: 1 und 4 in Silber eine rothe Stufe; 2 und 3in Silber auf grünem Iliigel ein brauner Wartthurm mit Thor, drei(2 und 1) Fenstern und drei Zinnen. Auf dem Schilde steht eingekrönter Helm, aus welchem eine vorwärts- und rechtssehende,gekrönte und roth gekleidete Jungfrau mit lang herabhängendem,gelbbraunem Haare aufwächst, welche in der Beeilten einen golde-nen, mit einem Smaragd besetzten Ring emporhält und die Linkein die Seite setzt. Die Helmdecken sind roth und silbern. — Ab-drücke von Petschaften. — Tyroff, I. 247.
Sachsen. Anton Franz Hermann Lindt, kursächs. Oberst,wurde vom Kaiser Joseph IL, nach 1780, in den Reichsadelstanderhöben. Derselbe wurde 1784 General-Inspecteur der Infanterie,1786 Chef eines Infanterie-Regiments, 1799 General der Infanterieund hat den Mannsstamm fortgepflanzt. Carl Adolph Valentin v. L.,k. sächs. Major, trat 1834 aus dem activen Dienste und lebt inDresden.
v. Linnenfeld.
Im goldenen Schilde auf grünem Boden drei lange, neben ein-ander aufrechtstehende, blau blühende Flachsstengel, jeder mit dreiBlumen und mit vielen grünen Blättern. Auf dem Schilde stehtein gekrönter Helm, aus welchem ein eisern geharnischter Armaufwächst, welcher in der Faust ein nach links und unterwärts ge-kehrtes Schwert mit goldenem Griffe hält. Die Helmdecken sindgrün und golden. — Abdrücke von Petschaften, — Tyroff, I. 237.
Sachsen, David Christoph, Besitzer einer Leinwandhandlungund Herr des Rittergutes Mittel-Oderwitz in der Oberlausitz, wurde