Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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278
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in der Umgegend, Bürgermeister, welcher, neben Mader, von derin mehrere Haupt- und Seitenlinien zerfallenden Familie wohl diegenauesten Nachrichten gegeben hat, nimmt nach Rtixner au, dassSprossen derselben schon den alteren Turnieren beigewohnt hätten. Jacob v. L. wurde 1505 Kurfürst und Erzbischof zu Mainz undJobann v. L. war um 1530 Domherr und Propst zu S(. Germainin Speier. Die Familie wird im Wappenb. d. Kgr. Württembergals dem freiherrlichen Stande zugehörig aufgeführt, ist aber imAdelsbuche des genannten Königreichs nicht besprochen worden.Das Geschlecht ist von der gleichnamigen Familie in Krain (Val-vasor, Ehre d. Herz. Crain, IX. 'S. 110J, so wie von der in derSchweiz und den Rheinlanden (Siebmacher, II. 105, und V. 209)zu unterscheiden.

v. Liebig, Freiherren.

Im rothen Schilde ein schrägrechter, silberner Balken, welchermit einem grünen Eichenzweige belegt ist. An demselben findensieb drei Eicheln und vier Blätter. Die eine Eichel steht obennach rechts, die zweite, in der Milte, nach links, und die dritteunten nach rechts. Von den Blättern stehen zwei nach links undzwei nach rechts. Das erste obere Blatt steht unter der ersten,das zweite unter der zweiten Eichel, die anderen Blätter aber habendie dritte Eichel zwischen sich. Auf dem Schilde steht ein gekrön-ter Helm, welcher drei Straussenfedern, grün, silbern, roth, trägt.Die Helmdecken sind grün und silbern. Wie beschrieben, giebtdieses Wappen v. Heiner, II. 04 u. S. 45 (das Schrägrechte derälteren Heraldik wird von demselben als Schräglinkes aufgeführt).Dagegen versichert ein sehr kundiger Heraldiker, der aus Giessenstammende k. k. Lieutenant Herr Friedrich Heyer, welcher eineEinsicht in das betreffende Diplom gehabt hat, dass der Eichen-zweig, neben drei Eicheln, nicht vier, sondern sieben Blätter habe.Das eine Blatt steht nach oben und von den übrigen drei nachrechts und drei nach links. Die Eicheln stehen zwischen den Sei-tenblättern, zwei rechts, eine links: die obere rechte zwischen demersten und zweiten, die untere rechte zwischen dem zweiten unddritten, und die linke Eichel zwischen dem zweiten und drittenSeitenblatte.