Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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270
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y . der Lancken-Wackenitz, Freiherren.

Schild durch ein von Schwarz und Silber abgewechseltes Kreuzgeviert mit Mittelschilde. Mittelschild quer getheilt: oben in Silberein aufwachsender, rechts gekehrter, rother Lowe; unten in Blaudrei (2 und 1) sechsstrahlige, silberne Sterne (v. d. Lancken). |und 4 in Silber fünf (2, 1 und 2) schwarze Rauten (rechte Hälftedes Wappens derer v. Wackenitz), und 2 und 3 in Schwarz dreischrägrechls über einander gelegte, silberne Kesselhaken (linke Hälftedes Wappens derer v. Wackenitz). Auf dem Schilde steht einesiebenperlige, freiherrliche Krone zwischen zwei mit gleichen Kro-nen gekrönten Helmen. Aus dem rechten Helme wächst, zwischenzwei blauen, auswärtswehenden, mit goldenen Fransen und Quastengeschmückten Fahnen an goldenen Stangen ein reehlssehender,rother Löwe empor und zwar mit von sich geworfenen Vorder-pranken, rolher ausgeschlagener Zunge, aufgeworfenem Schweifeund einem über dem Kopfe .schwebenden, sechsslrahligen, silbernenSterne (der aufwachsende, rothe Lowe ist unstreitig der schon vonLuhin [s. den vorstehenden Artikel] angenommene v. d. Lancken-sche Helmschmuck die Fahnen aber sind wohl hei Erhebungin den Freiherrenstand hinzugekommen. Ob der Stern über demKopfe des Lüwen, als zum Helmschmucke des Stammwappens-ge-hörig, schon früher geführt worden oder als Wappenverbesserungzu nehmen sei, ist nicht aufzufinden). Der linke Helm trägt zweiStraussenfedern, von welchen die rechte silbern, die linke schwarzist. Jede dieser Federn ist mit einer Raute von gewechselter Farbebelegt. (Wackenitzscher Helmschmuck.) Die Decken des rechtenHelmes sind blau und silbern, die des linken schwärz und silbern,und den Schild halten zwei auswärtssehende, weisse Rosse.Pomm. Wappenb., I. XVII. u. S. 43. Ueber das v. d. Lancken-sche Wappen ergiebt der vorstehende Artikel das Weitere. Wasdas Wappen derer v. Wackenitz (Wakenitz) anlangt, so sagt Micrael,S. 540: Wakenitzen führen auf der rechten Seite fünf schwarzeRauten im weissen und drei Lengehaken im schwarzen auf derlinken Seite und auf dem Helme zwei Straussenfedern mit zweiRauten. Siehmacher, V. 169. 7, theilt demgemäss den Schildder Länge nach und setzt in die rechte Hälfte die fünf Rauten, wieangegeben gestellt, in die linke aber schrägrechts über einander diedrei Leng- oder Kesselhaken, welche man wohl nur dann für solcheHaken nehmen kann, wenn man weiss, dass es dergleichen sein