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es einige nach Abstammung und Güterbesitz von einander verschie-dene Familien dieses Namens gegeben. Bägmibl vermuthet, dassEinige dieses Namens dem Geschlechte Putbus angehört hätten:eine Vermuthung, welche durch das Siegel des Pridbor v. d. Lan-den von 1429 unterstützt wird, während Siegel aus dem 15. und16. Jahrhunderte mit dem Namen: v. d. Lancken (Pomm. Wappenb.,1. XVIII. 6, 7 u. 8) einen halben Adler und drei geflutete Balkenzeigen. Das Siegel des Bertold v. d. L. von 1401 und des Hin-rik v. d. L. von 1446 hat den Schild der Länge nach gelheilt. Imersteren ist rechts ein an die Theilungslinie angeschlossener, halberAdler, links aber erscheinen drei geflutete Querbalken, im letzterensind rechts die Balken schrägrechts zu sehen und links der halbeAdler, während das Siegel des Barteid v. d. L. von 1503 die be-schriebenen Querbalken in der unteren Schildeshälfle und in deroberen einen aufwachsenden, linkssehenden Adler ergiebt. NachAllem war das Geschlecht, welches dieses Wappen führte und wel-ches um 1511 erloschen zu sein scheint, ein ganz anderes, als diehier besprochene Familie v. d. Lancken und muthmasslich mit letz-terer gar nicht verwandt. — Dagegen erscheint Sulislaus de Lanckeurkundlich 1335 (Pomm. Wappenh. a. a. 0., 5) mit einem Siegel,welches ganz dem jetzigen der hier in Bede stehenden Familiegleicht': — Vicke v. d. L. erhielt 1505 vom Herzoge Bogislaus X.einen Lehnbrief, in welchem Bickvan, Vicke und Steffen v. d. L.als Sühne dreier Brüder aufgeführt werden. Dieselben wurden dieStammväter dreier Linien. Steffens Linie erlosch 1603, der Stammdes Vicke aber 1718 mit dem k. k. Feldmarschall-Lieutenant Phi-lipp Ernst v. d. L.; von Bickvan aber auf Wustewitz stammen diejetzigen Glieder der Familie in Pommern. — In Meklenburg solldie Familie schon in früher Zeit vorgekommen sein, so dass Einigedieselbe für ein eingeborenes meklenburgisches Geschlecht halten.Geschichtlich steht fest, dass die Familie die Union des meklenbur-gischen Adels von 1523 unterschrieben bat. — Im 16. Jahrhun-derte tritt die Familie, nach Angeli, auch in Holstein auf, währendMüller, lsagoge, p. 244, dieselbe als ein eingeborenes holsteinisches,von der Familie Lanckensee abslammendes Geschlecht aufführt. —Die Familie gelangle im Laufe der Zeit auf Bügen zu bedeutendemGrundbesitz, ist jetzt auch in Pommern im Schievelbeiner Kreiseansässig und gehört in Meklenburg zu dem ritterschaftlichen Adel.Zahlreiche Sprossen des Geschlechts standen und stehen in der k.preuss. Armee.