Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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ecke des Schildes stellenden) seclisstraliligen, goldenen Stern hält.In der linken Ober- und der rechten Unterecke des Schildesschwebt eine goldene Krone (an welche in der rechten Untereckedie aufgehobene, hintere, rechte Pranke fast anstüsst). Auf demSchilde steht ein gekrönter Helm, aus welchem der Löwe desSchildes mit dem Sterne aufwächst. Derselbe ist mit einem rothenund blauen Bande umgürtet, welches hinten mit einer doppelt auseinander stehenden, in die Höhe gerichteten Schleife zugebundenist, deren Bänder sich drehen und herumfliegen und von welchendas obere oben roth, unfen blau, das unlere aber oben blau, untenroth ist. Die Helmdecken sind rechts silbern und blau, links sil-bern und roth. v. Meding, I. S. 304 u. 305 (nach Nachrichtenaus der Familie und einer alten Zeichnung des Wappens mit Far-ben von 1620). Wappenb. d. Kgr. Hannover, F. 5 u. S. 9 (dieAbbildung stimmt mit den oben gemachten Angaben, in der Be-schreibung ist aber übersehen, dass der Löwe im Schilde mit derrechten Vorderpranke den Stern hält, denn es heissl: Lorbeerbe-kränzter, doppelt geschwänzter, silberner Lowe in Blau. In derrechten Oberecke des Schildes ein goldener Stern, in der linkenOber- und der rechten Unterecke eine goldene Krone. Die Leib-binde des Löwen auf dem Helme ist als eine von Roth und Blaugelheilte, hinten in eine Schleife geschlungene Binde angegeben.v. Hellbach, I. S. 706. Freih. v. d. Knesebeck, S. 184 u. 185.

Hannover. Die Angaben über den Ursprung dieser Adels-familie weichen mehrfach von einander ab. v. Meding (a. a. 0.)erfuhr aus der Familie, dass das Geschlecht ursprünglich aus Böh-men stamme, dort Dohalski v. Dohalick geheissen habe und schonim 15. Jahrhunderte bekannt gewesen sei. Um die Mitte des17. Jahrhunderts sei dasselbe Religionsstreitigkeiten wegen ausge-wandert und habe sich um 1669 im Bremischen niedergelassen.Freih. v. d. Knesebeck dagegen sagt: im 17. Jahrhunderte wurde,wenn wir nicht irren, der Stammvater des Geschlechts von demKönige von Schweden in den Adelstand erhoben. Derselbe hatteeine Besitzung in Grünenteich bei Stade; auch war Friedrich Emichv. Kronenfeldt, geb. 1670 und gest. 1747, mit Anna Catharinav. Jesterlletli aus dem Bremischen vermählt. In neuerer Zeitstanden und stehen mehrere Glieder der Familie in kön. hannover-schen Militairdiensten.