Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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v. Laffert.

Schild der Länge nach getheilt: rechts von Silber und Schwarzviermal quer getheilt und in den beiden schwarzen Abtheilungenmit einem sechsstrahligen, silbernen Sterne belegt; links in Blauein rechts gekehrter, silberner Hirschkopf und Hals mit rother aus-geschlagener Zunge und rothem, sechs- oder achtendigem (s. unten)Geweihe. Auf dem Schilde stellt ein gekrönter Helm, welcher denIlirschkopf und Hals der linken Schildeshälfte trägt. Statt derHeinidecken umgiebt den Schild ein zu beiden Seiten aufgezogenerMantel, auswendig blau, inwendig silbern, mit einem durch dieMitte hindurchgehenden, schwarzen Querbalken, welcher, weil derMantel an den Ecken schärfer aufgezogen ist, fast die Gestalt einesliegenden Halbmondes hat. Abdrücke von Petschaften.- v. Me-ding, II. S. 327 u. 328, nach dem von Büttner, Geneal. d. lüneb.adel. Palric.-Geschl., gegebenen Auszuge aus dem 1664 bestätigtenund erneuerten kaiserlichen Ritteibriefe und nach der beigefügtenAbbildung. Der Rilterbrief giebt ein sechsmaliges Geweih an, dieAbbildung aber zeigt acht Enden. Tyroff, III. 33. Meklenb.Wappenh., XXIX. 106 (das Geweih hat acht Enden und der mitgoldenen Fransen und Quasten besetzte Mantel ist auch auswendigsilbern). Wappenb. d. Kgr. Hannover, D. 2 und S. 9 (das Ge-weihe mit zwölf Enden, statt des Mantels blau und silberne Helm-decken und zwei einwärtssehende, silberne Hirsche mit zwölfendi-gem, rothem Geweihe als Schildhalter). Gaulie, II. S. 602604. Pfeffinger, II. S. 934 etc. v. Rehr, p. 1683. Ilür-schelmann, Samml., S. 47. v. Hellbach, II. S. 3. N. Preuss.Adelslexic., V. S. 296.: Frcih. v. d. Knesebeck, S. 185 u. 186.

Hannover, Meklenburg. Die Gebrüder Hieronymus, Georgund Friedrich v. Laffert, so wie der Vetter derselben, Balthasarv. L., erhielten vom Kaiser Leopold L, 7. Mai 1664, eine Erneue-rung und Bestätigung des alten, der Familie zustehenden Adels.Altes, adeliges Patriciergeschlecht der Städte Lüneburg und Braun-schweig, welches urkundlich näher schon 1431 und 1440 vorkommt.Was gleichnamige Stammhaus der Familie liegt unweit Lüneburg,und Pfeffingen fuhrt aus derselben zuerst den um 1300 lebendenHenricus de Laffert auf. Von den Enkeln desselben wurde Warnerv. L., welcher Lehngilter im Ilildesheimischen und ßraunschweigi-schen besass, in den Rath der Stadt Braunschweig gerufen, undderselbe pflanzte in Braunschweig das Geschlecht durch Heinrich