Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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264
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Gliedern wurde Ludwig Heinrich v. K., k. sächs. Supernumerar-Hof- und Juslitienrath, vom Könige Friedrich August I. von Sach-sen, im Jan. 1811, in den Freiherrenstand des Königreichs Sach-sen erhoben. Bei dieser Erhebung wurde das oben beschriebeneWappen mit einem zweiten Ilelme, welcher zwei blaue Büffelshür-ner trug und als linker Hehn hinzukam, so wie mit Schildhaltern,rechts einem einwärtssehenden, goldenen Greife, links einem schwar-zen Steinbocke, vermehrt. Dass der freiherrliche Stamm fortge-pflanzt worden sei, Hess sich nicht auffinden. Der adelige Stammblüht in mehreren Sprossen.

v. Kotscli.

Schild quer getheilt: oben in Göhl eine mit der Deichsel nachder rechten Seite gekehrte, rothe Kutsche; unten in Blau ein nachrechts gekehrter, im Ellbogen in der Mitte des Schildes gekrümm-ter, geharnischter Arm, welcher in der Faust ein Schwert mit gol-denem Griffe nach oben und links schwingt. Auf dem Schildesteht ein mit einem von Roth, Gold, Blau und Silber gewundenenWulste bedeckter Helm, welcher einen offenen Adlersflug trägt,dessen rechter Flügel blau, der linke roth ist, und zwischen wel-chen ein sechsslrahliger, goldener Stern schwebt. Die Helmdeckensind rechts roth und golden, links blau und silbern. Abdrückevon Petschaften. Tyroff, I. 189.

Sachsen. Christian Friedrich Moritz Kotsch, kursächs. Sous-Lieutenant der Artillerie, wurde im kursächsischen Reichsvicariate,1. Juni 1792, in den Adelstand erhoben. Ein Sprosse des Ge-schlechts, Alfred Julius Emil v. Kotsch, sieht in der königl. sächsi-schen Armee als Ober-Lieutenant und Bataillons-Adjulant.

y . Kronenfeldt.

Im blauen Schilde ein fechts gekehrter, silberner Löwe mitrother ausgeschlagener Zunge und doppeltem Schweife, welcher umden Kopf einen grünen Lorbeerzweig trägt und in der aufgehobe-nen, rechten Vorderpranke einen (demnach in der rechten Ober-