Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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263
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Spitze ein rechts gekehrter, zum Grimm geschickter, goldener Greifm it offenem Schnabel, rother ausschlagender Zunge, ausgespreiztenFlügeln und Waffen und abwärts gewundenem Schweife. Auf demSchilde steht ein gekrönter Ilelm, aus welchem, zwischen zweiblauen.Elephantenrüsseln, aus deren Mündungen je ein sechsstrah-liger, goldener Stern hervortritt, der Steinbock der rechten Schil-desseite emporwächst. Die Helmdecken sind rechts schwarz undgolden, links blau und silbern. Abdrücke von Petschaften.v, Meding, III. S. 354 (nach dem Adelsdiplome). Tyroff, II. 77(unter dem Namen: F. - II. v. Koppenfels, doch war das freiherr-liche Wappen s. unten- ein anderes). Suppl. zu Siebm.Wappenb., X. 18 (unter dem Namen: v. Kobe). Hörschelmann,Adelshist., I. S. 9599. Derselbe, Samml. von Stammtafeln, S. 42. Freili. v. Krohne, II. S. 196 u. S. 435. v. Uechtritz, dipl.Nachr., VI. 34. Wappenbuch der Sächs. Staaten, II. S. 82.v. Hellbach, I. S. 687.

Sachsen. Johann Sebastian Kobe, herz. Sachsen-hildburgh.Geh. Rath, wurde vom Kaiser Franz I., 26. April 1754, mit demNamen: v. Koppenfels, in den Adelstand erhoben, machte aber vondieser Erhebung keinen Gebrauch, so dass selbst, wie v. Hellbachangicbt, seine Familie, welche den Adelsbrief erst bei seinem Ab-leben, 1765, fand, davon vorher nie etwas gewusst hat, und derAdelstand der Familie erst nach dem Tode des in denselben Er-hobenen bekannt gemacht worden ist. So hat sich denn auch derSohn desselben, Johann Friedrich v. K., herz, sachsen-weimarischerCanzler, in der bekannten, von ihm 1761 herausgegebenen Abhand-lung de pecunia mutuaticia tuto collocanda, auT dem Titel nur:Kobe nennen können. Die Familie soll, nach Annahme Einiger,von einem alten sächsischen, besonders thüringischen Adelsge-schlechte abstammen, welches zu Cobstädt im Gothaischen sesshaftwar, doch ist davon im Adelsdiplome nichts angemerkt. Dasvom Geh. Rathe Kobe geführte Wappen zeigte, nach Lackabdrücken,einen der Länge nach getheillen Schild. In der rechten Hälftestand ein aufgerichteter, einwärts gekehrter Steinbock, die linkeHälfte aber war von zwei wellenförmigen Querbalken durchzogen,von welchen jeder mit zwei neben einander stehenden Sternen be-legt war. Später haben mehrere* Sprossen des Geschlechts inkön. sächsischen Militair- und Staatsdiensten gestanden und sindnamentlich in der kön. sächsischen Armee zu hohen Ehrenstellengelannt. Von den in kön. sächsischen Staatsdiensten stehenden