Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
262
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schon in früher Zeit ansässig gewesen, hatten aher durch den30jährigen Krieg ihre Güter verloren. Der ältere Zweig der Fa-milie, von welchem die jetzt schwäbische Linie stammt, erhieltgegen Ende des 16. Jahrhunderts vom Kaiser Rudolph II., derjüngere aber vom Kaiser Ferdinand IL, 1623, den Reichsadel, wel-cher im kürsächsischen Reichsvicariate, 1741, für Johann Ulrichv. K., k. poln. und kursächs. Hofralh und Ceremonienmeister (s.den vorstehenden Artikel) anerkannt und bestätigt wurde, währendder Neffe desselben, der Sohn des Bruders Johann Philipp, LudwigAdam v. K., erst fürstl. lüwenstein. Rath, dann k. Subdelegations-Commissar an den herz, sächs. Höfen und später herz, württemb.Ilofrath, eine Bestätigung des Adels von dem Pfalzgrafen Scheffernerhielt. Später erwarb Wilhelm Ludwig Christoph v. K., ein Sohndes genannten Ludwig Adam v. K., von dem fürstl. Hause Salm-Reifferscheid die auf das Kloster Schönlhal radicirte reichsdeputa-tionsmässige Rente von 12,000 Gulden, so wie das vormals unmit-telbare Rittergut Mauren in Württemberg, worauf derselbe, nebstden Söhnen seiner Brüder, der württembergischen Ritterschaft, mitFreiherrenwürde, einverleibt wurde. Wilhelm Ludwig Christophv. K. starb 1828, wie der eine Bruder, der Decan Gottlob v. IL,kinderlos, nachdem derselbe die oben genannte Staatsrente zu ei-nem Familien-Fideicommisse bestimmt hatte; die anderen drei Brü-der aher, die Freiherren Carl Friedrich Wilhelm, k. wtirtt. Director,Geh. Justizrath etc., Friedrich Wilhelm Ernst, grossherz. badischerOberamtmann, und Ludwig Reinhard, k. württemb. Expeditionsrath,haben den Stamm durch mehrere Sprossen fortgepflanzt, Uberwelche, das Adelsbuch des Kgr. Württemberg bis zum Jahre 1841genaue Auskunft ertheilt. Die Besitzungen der Familie liegen inden k. württemb. Oberämtern Böblingen, Biberach und Aalen.

v. Koppenfels, auch Freiherren.

Schild durch eine aufsteigende, ganze Spitze in drei Theilegetheilt: rechts in Gold ein einwärts zum Sprunge geschickter,schwarzer Steinbock; links in Gold zwei-blaue', wellenweise gezo-gene Querbalken, oder Ströme, von welchen der obere mit zweineben einander stehenden, sechsstrahligen, goldenen Sternen, deruntere aber mit einem solchen Sterne belegt ist, und in der blauen