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ledern besetzt ist (s. über das Nähere v. Meiling a. a. 0.). ImWappen mit der Klaue kömmt letztere in dem erwähnten Wappen-buche aus dem linken Schildesrande und ist gegen die rechte Seileaufwärts gekehrt. Auf dem Helme stehen über einem roth-silbernenWulste sechs Straussenfedern und zwischen denselben drei rotheFahnen. Von letzteren stehen die erste rechts nach der zweitenFeder, die zweite und dritte links gekehrt nach der dritten undvierten Feder. Die Federn sind wechselsweise silbern und schwarz,die Helmdecken aber silbern und roth. — Das v. Meding zugängigeMeklenb. Manuscript tingirt Feld 1 und 4 rolh und das Einhornin demselben silbern. Die Federn auf dem Helme sollen Pfauen-federn sein. — Pfefflnger, I. S. 786 — 830. — Gauhe, I. S. 1031—1034. — Freih. v. Krohne, II. S. 187—190. — v. Hellbach, I.S. 669. — Freih. v. d. Knesebeck, die Familie v. d. Knesebeck, Güt-tingen, 1811. 118 SS., mit sehr vollständiger Literatur. — N. Preuss.Adelslexicon, III. S. 123 —125 (die Beschreibung des Wappens istnicht gut weggekommen, denn es lieisst: im Wappen der v. d. K.ist von jeher nur eine Greifenklaue gewesen. In manchen Ab-drücken findet man zu Schildhaltern zwei wilde Männer gewähltund oben auf dem Helme fünf Straussenfedern, abwechselnd schwarzund silbern. Siebmacher, so lieisst es ferner, giebt das Wappen,I. S. 174). — Freih. v. d. Knesebeck, Histor. Taschenb. d. Adelsim Kgr. Hannover, S. 175 — 178.
Hannover, Preussen, Melden bürg. Altes, lüneburgi-sches und mark-brandenburgisches Adelsgeschlecht, welches denNamen von dein jetzt kön. hannoverschen Amte Knesebeck führt,in dessen Besitz die Familie sich urkundlich 1310 und 1402 be-fand. Dasselbe soll, nach Pfeftinger, mit den ehemaligen Grafenv. Wildberg in Franken eines Geschlechtes gewesen sein, standaber schon im 13. Jahrhunderte unter dem Namen Knesebeck ingrossem Ansehen. — Bodo de Knesebccke erscheint 1244 in einerUrkunde der Markgrafen Johann und Otto von Brandenburg alsritterbürliger Zeuge; Paridamus, miles, dictus de Knesebecke dolirte1281 einen Altar zu St. Spiritus im Kloster Distorf in der Altmark,und Boldewinus et Paridam fratres de Knesebeck verkauften 1283Mackstorf an das Kloster Dainbeck in der Altmark. 1338 sehlossdas Geschlecht eine Uebereinkunft mit dem Markgrafen Ludwig demAelteren von Brandenburg, in welcher dasselbe versprach, demMarkgrafen zehn Mann mit Helmen und vierzig mit Lanzen ztistellen, auch sonst demselben mit allen Schlossern und Vesten bei-