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v. Ketelhodt, auch Freiherren.
Im silbernen Schilde drei (2 und 1) schwarze, ungarischeMützen mit gleichfarbigem Ueberschlage, deren Zipfel sich rechtskehren. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher denRumpf eines schwarz bekleideten, vorwärtssehenden Mannes miteiner Mütze, wie die im Schilde, trügt. Die Helmdecken sindschwarz und silbern. — ; Abdrücke von Petschaften. — Meklenb.Wappenb., XXV. 91 u. S. 25. — Val. König, III. S. 525 u. d. f.(nennt das Wappenbild Casquets, oder schwarze , orientalischeMilizen, und giebt [S. 526] an, dass ein Zweig dieses meklenbur-gischen Geschlechts sich im Mansfeldischen ansässig • gemacht undden Namen Kesselhut, so wie als Helmschmuck, anstatt des Manns-rumpfes, drei Pfauenfedern geführt habe). — Estor, S. 358, nachKönig. — Pritzbuer, No. 71. — v. Rehr, p. 1623. — v. West-phalen, IV. Tab. 19 No. 28 (drei runde Hüte oder Mützen, derenSchnur unten einmal geschlungen ist), und No. 47 (nach einemSiegel vom Jahre 1350, im silbernen Felde drei rothe, ungarischeMützen mit gleichfarbigem Ueberschlage, deren mit einer Quasteversehene Zipfel sich rechts kehren. Auf dem gekrönten Helmesteht der Rumpf eines der Länge nach von Silber und Schwarzgekleideten Mannes mit Stutzbarte und einer Mütze, wie die imSchilde). — Lexicon over adel. Familier i Danmark, I. 52 u. S.281: v. Ketelhut (in Silber drei blaue Sturmbauben mit herabhän-genden Sturmbändern). — v. Meding, I. S. 276 u. 277 (nachv. Westphalen und Val. König). — Suppl. zu Siebm. Wappenb., I.12. — Tyroff, I. 120. — Gauhe, I. S. 988 u. 989. — Schund,histor. geneal. Stammbaum der uralten stiftsmässigen adeligen imober- u. niedersächs. Kreise blühenden Familie , v. Ketelhodt von1069 bis 1769. — Hörschelmann, Nachr. von der KetelhodtschenFamilie in Ober- und Niedersachsen, Erfurt, 1771, so wie dessenSarhml. zuverl. Stammtafeln, I. 38. — v. Uechtritz, Geschlechts-Erzählungen, Tab. 50. — v. Hellbach, 1. S. 649. — Freih. v. d.Knesebeck, S. 169.
Schwarzburgische Lande, Meklenburg, Hannover,Preussen etc. Alles, nach v. Ilellbach aus dem zwischen derElbe und Spree gelegenen Gaue Nesen entsprossenes Adelsge-schlecht, welches sich aus der genannten Gegend in das Westphä-lische, Meklenburgische, Hannöverische, an den Rheinstrom, nachSachsen, Schwarzburg-Rudolstadt und in die Grafschaft Mansfeld