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von einander abweichen). — Micrael, S. 494, sagt: Ivetele, Rügia-ner, führen 14 oder 15 runde Kugeln auf der linken Seite desSchildes und auf der rechten 12 Felder von Farben, auf demHelme drei Blumen. — Lubin nimmt links im Schilde 14 Kugelnan und setzt auf den Helm einen Blumentopf mit drei Blumen. —— Siebmacher, III. 156. 12, durchschneidet die rechte Schildes-liiilfte mit 21 Querstrichen (gleichsam blau lingirt) und stellt in dielinke 15 Kugeln in fünf Reihen, ohne die Farbe derselben anzu-geben. Auf dem Helme stehen drei Lilien an beblätterten Stengeln(die äusseren Lilien sind in der Abbildung undeutlich, namentlichdie linke). — v. Rieding, II. S. 299, nach Rlicrael, Lubin (die An-gabe, dass in der linken Schildeshälfle 15 Herzen ständen, ist un-richtig) und Siebmacher. — Gauhe, I. S. 988. — Neues Preuss.Adelslexicon, III. S. 103 (nimmt einen gespaltenen, silbernen Schildan: die rechte Seite schwarz gestreift, die linke mit 15 Pfennigenin fünf Reihen, jede zu drei, belegt. Auf dem Helme drei blühendeLilien).
Preuss eil. Ein zum alten Stammadel der Insel Rügen ge-hörendes Adelsgeschlecht, dessen Name v. Kettele, Ketele, Kettelund Ketel geschrieben wird und dessen Stammhaus Kettelshagenoder Ketelshagen bei Putbus liegt. Gauhe nahm das Geschlechtals ausgestorben an, und zwar sollte dasselbe 1709 ganz erloschensein: eine in Bezug auf die damalige Zeit gewiss unrichtige An-nahme, an welche sich das N. Preuss. Adelslexicon, welches dieFamilie gleichfalls eine erloschene nennt, gehalten zu haben scheint.Nach Bagmihls Rlittheilungen (s. unten) konnte leicht das Geschlechtnoch blühen. — Urkundlich kommt die Familie erst in der Mittedes 15. Jahrhunderts vor, und zwar mit: Curdt und Bertholdv. Ketel. Von Berthold stammten vier Sühne, von welchen Antho-nys, welcher Ketelshagen noch 1570 besass, den Stamm fort-pflanzte. Nach dem Tode desselben kam Ketelshagen an den SohnJürgen (I.), dessen Sühne Heinrich, Ernst, Claus und Jürgen (IL)später mit dem väterlichen Erbe belehnt wurden. Claus behieltdas Gut, bis der 30jährige Krieg ihn aus demselben vertrieb. Ge-gen Ende des 17. Jahrhunderts war Ketelshagen wieder in derHand der Familie, wurde aber 1789 wieder verkauft. Wilhelmv. Ketel, welcher früher Officier in einem k. preuss. Dragonerregi-mente gewesen war, lebte noch 1820 in RIeklenburg und hatte, soviel bekannt ist, mehrere Kinder, über welche jedoch Näheres nichtaufzufinden ist.