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2 (1855)
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16. Jahrhunderts als Hauptmann in der alten Mark vor. Spangen-berg hat diese drei unter die berühmten Kriegshelden ihrer Zeitgezählt. Matthias v.J. starb 1544 als der erste lutherische Bischofzu Brandenburg, nachdem derselbe, nach v. Seckendorf, viel zurAusbreitung der lutherischen Lehre heigetragen hatte. Im Laufeder Zeit gelangte die Familie in den Marken, der Priegnitz, Pom-mern, im Lüneburgischen, in Holstein etc. zu bedeutendem Grund-besitz, und zahlreiche Sprossen derselben haben in k. preussischenKriegs- und Staatsdiensten gestanden. In der k. preussischen Ar-mee, in welcher 1806 zwülf Söhne des Geschlechts standen, sindmehrere zu den höchsten Ehrenstellen gelangt.

Y. der Jahn (in Meklenburg).

Im rolhen Schilde ein nach der rechten Seite laufendes, sil-bernes Windspiel mit goldenem, beringtem Halshande. Auf demSchilde steht ein mit einem roth-silhernen Wulste bedeckter Helm,aus welchem, zwischen zwei schräge nach aussen gestellten, golde-nen Jägerspiessen mit blauen Eisen, das Windspiel des Schildesaufwächst. Die Helmdecken sind roth und silbern. Abdrückevon Petschaften. Meklenb. Wappenb., XXIII. 83. v. Meding,III. S. 303, nach dem von demselben benutztenmeklenburgischenManuscripte". v. Pritzbuer, No. 63. v. Behr, S. 1621.v. Hellbach, I. S. 604. N. Preuss. Adelslexicon, V. S. 251.Freih. v. Ledebur, I. S. 390.

Meklenburg, Preussen. Altes, meklenburgisches Adelsge-schlecht, welches schon an der 1572 geschehenen Ueberweisungder Klöster Theil genommen hat. Als Stammsitz der Familie wirdNeese im grossherz. meklenb.-schwer. Amte Grabow angegeben (dieAngaben über Neese im N. Preuss. Adelsl. sind unrichtig). NachFreiherrn v. Ledebur ist diese Familie wahrscheinlich das bis zum16. Jahrhunderte in Meissen vorkommende gleichnamige Geschlecht,aus welchem Heinrich v. d. Jliane 1362 und Georg v. d. Jhananoch I559 vorkommt. Mehrere Sprossen des Geschlechts habenfrüher in der kün. preussischen Armee gestanden.