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v. der Jahn (in Sachsen).
Im Wauen Schilde ein aufrecht gestellter, rother Krebs. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Ilelm, welcher den Kopf und Rumpfeiner vorwärtssehenden, golden gelockten, nicht bekleideten Jungfrauohne Arme und am Halse mit einem goldenen Kleinode trägt. DieHelmdecken sind rotli und silbern. — Abdrücke von Petschaften,doch kommt auch ein Siegel vor, aus dessen gewulstetem Helmezwei gegen einander gekehrte Krebsscheeren aufwachsen (wahr-scheinlich vor Erhebung in den Reichsadelstand geführt). — Tyroff,I. 178.
Sachsen. D. Johann Wilhelm Friedrich Jahn, kursächs. llof-rath und Leibmedicus, wurde im kursächsischen Reichsvicariale,23. Sept. 1790, in den Reichsadelstand erhohen. Dass derselbe,aus altem böhmischen Adel, welcher sich v. d. Jahn schrieb, stam-mend, das Geschlecht fortgepflanzt habe, ist nicht aufzufinden.
v. Jan.
Im schwarzen Schilde ein goldener Januskopf. Auf dem Schildesteht ein gekrönter Helm, welcher drei schwarze Straussenfedernträgt. Die Helmdecken sind schwarz und golden. — Abdrücke vonPetschaften. — Württemb. Wappenb., S. 49 u. No. 193. — Adelsh.d. Kgr. Württemb., S. 431 u. 432. — Wappenb. d. Kgr. Bayern,VI. 34. — Supplem. zu Siehin. Wappenb., XI. 24: v. Jahn. —Tyroff, I. 92. — v. Lang, S. 393 u. 394. — v. Hellbach, I. S.604 u. 605.
Württemberg, Bayern. Johann Gotllieb v. Jan, fürstl.hohenlohe-neuensteinischer Geh. und Hofrath, erhielt vom KaiserJoseph II., 27. März 1786, einen Adelsbestätigungs- und Erneue-rungsbrief. Nach diesem Briefe, welcher dem Herausgeber desAdelsbuches des Könige. Württemberg vorlag, stammte der genannteJohann Gotllieb v. Jan, gest. 1806, aus einer Adelsfamilie, welchesich früher auch von Janus schrieb und zu Anfange des 15. Jahr-hunderts aus Ungarn nach Thüringen und in die Oberpfalz kam,wo dieselbe stattliche Wohnsitze erwarb, und war ein Enkel desfürstl. hohenl. Superintendenten und Stadtpfarrers zu Oehringen,Johann Lorenz v. J., und ein Sohn des fürstl. hohenl. Superinten-n. 15