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2 (1855)
Entstehung
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und des Wappens erhielten, und welches zu Anfange des 17. Jahrh,die Sitze Aiglspacli und Perkhausen, später Rottenfeld, Schüdlin-gen und Steinsburg erwarb, landsässig wurde und inil dem ange-stammten Wappen das der erloschenen Perkhauser vereinigte. AlsUrenkel des Freiherrn Franz nennt v. Lang den k. bayer. Ober-förster zu Weiden Marquard Xaver Sigmund Freiherrn v. G., geb.1754, welcher in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern einge-tragen war. Das jetzige Haupt der Familie ist Christian Freiherrv. Grosschedl, geh. 1786, k. bayer. Kämmerer, General-Major undCommandant der 6. Infanterie-Brigade. Von demselben stammenzwei Söhne, auch haben die Brilder desselben, die Freiherren An-dreas, Joseph und Max, sämmtlich in k. bayer. Militärdiensten, denStamm fortgesetzt.

v. Günther.

Schild geviert: 1 in Gold ein schrägrechter, mit drei sechs-strahligen, goldenen Sternen belegter, schwarzer Balken; 2 in Sil-ber ein die Sachsen rechtskehrender, schwarzer Adlersfitigel; 3 inSilber drei rolhe Querbalken, und 4 in Gold eine rothe Lilie. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher den Adler&flitgel des2. Feldes trägt. Die Helmdecken sind rechts schwarz und golden,links roth und silbern. Abdrücke von Petschaften und hand-schriftliche Notizen. Tyroff, 1. 261 (tingirt die Sterne golden). Siebmacher, III. 138: Die Günther, Meissnisch, giebt ein Wap-pen , welches in Abdrücken von Petschaften noch mehrfach vor-kommt. Im goldenen Schilde erscheint ein schwarzer, mit dreisilbernen Sternen belegter, schrägrechter Balken. Aus dem gekrön-ten Helme wächst rechtssehend ein weisser Bock auf. Die Helm-decken sind schwarz und golden.

Sachsen. Der kursächs. Amtshauplmann und Oberforst-und Wildmeister zu Augustusburg, so wie Ober-Landfischmeisterin Rursachsen Günther erhielt vom Kaiser Carl VI., laut Diplomsd. d. Wien, 4. Oct. 1712, den ihm und seinen Nachkommen zu-stehenden Adel erneuert. Es waren nämlich Christoph und Hiero-nymus Günther vom Kaiser Rudolph IL, laut Diploms d. d. Prag,29. Nov. 1589, in den Adelstand erhoben worden. Die Familieist erloschen, war aber im vorigen Jahrb. in Sachsen sehr bekanntund kommt in den Stammtafeln mehrerer sächsischen Familien vor.