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und des Wappens erhielten, und welches zu Anfange des 17. Jahrh,die Sitze Aiglspacli und Perkhausen, später Rottenfeld, Schüdlin-gen und Steinsburg erwarb, landsässig wurde und inil dem ange-stammten Wappen das der erloschenen Perkhauser vereinigte. AlsUrenkel des Freiherrn Franz nennt v. Lang den k. bayer. Ober-förster zu Weiden Marquard Xaver Sigmund Freiherrn v. G., geb.1754, welcher in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern einge-tragen war. — Das jetzige Haupt der Familie ist Christian Freiherrv. Grosschedl, geh. 1786, k. bayer. Kämmerer, General-Major undCommandant der 6. Infanterie-Brigade. Von demselben stammenzwei Söhne, auch haben die Brilder desselben, die Freiherren An-dreas, Joseph und Max, sämmtlich in k. bayer. Militärdiensten, denStamm fortgesetzt.
v. Günther.
Schild geviert: 1 in Gold ein schrägrechter, mit drei sechs-strahligen, goldenen Sternen belegter, schwarzer Balken; 2 in Sil-ber ein die Sachsen rechtskehrender, schwarzer Adlersfitigel; 3 inSilber drei rolhe Querbalken, und 4 in Gold eine rothe Lilie. Aufdem Schilde steht ein gekrönter Helm, welcher den Adler&flitgel des2. Feldes trägt. Die Helmdecken sind rechts schwarz und golden,links roth und silbern. — Abdrücke von Petschaften und hand-schriftliche Notizen. — Tyroff, 1. 261 (tingirt die Sterne golden).— Siebmacher, III. 138: Die Günther, Meissnisch, giebt ein Wap-pen , welches in Abdrücken von Petschaften noch mehrfach vor-kommt. Im goldenen Schilde erscheint ein schwarzer, mit dreisilbernen Sternen belegter, schrägrechter Balken. Aus dem gekrön-ten Helme wächst rechtssehend ein weisser Bock auf. Die Helm-decken sind schwarz und golden.
Sachsen. Der kursächs. Amtshauplmann und Oberforst-und Wildmeister zu Augustusburg, so wie Ober-Landfischmeisterin Rursachsen Günther erhielt vom Kaiser Carl VI., laut Diplomsd. d. Wien, 4. Oct. 1712, den ihm und seinen Nachkommen zu-stehenden Adel erneuert. Es waren nämlich Christoph und Hiero-nymus Günther vom Kaiser Rudolph IL, laut Diploms d. d. Prag,29. Nov. 1589, in den Adelstand erhoben worden. — Die Familieist erloschen, war aber im vorigen Jahrb. in Sachsen sehr bekanntund kommt in den Stammtafeln mehrerer sächsischen Familien vor.