Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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195
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v. Grosschedl zu Perkhausen u. Aiglspach, Freiherren.

Schild geviert: I und 4 von Gold und Schwarz geviert., diegoldenen Tlieile sind ohne I3ild, die schwarzen aber mit einem gol-denen Querbalken belegt (Stammwappen), und 2 und 3 von Blauund Silber der Länge nach getheilt und in jeder Abiheilung miteinem Büffelshorne von gewechselter Farbe belegt (Perkhausen).Auf dem Schilde stehen, zwei gekrönte Helme. Der rechte trägteinen offenen Adlersflug, dessen rechter Flügel von Gold undSchwarz, der linke von Schwarz und Gold viermal quer getheiltist (Helm des Stammwappens), und der linke zwei Büflelshürner,von denen das rechte silbern, das linke blau ist (PerkhausenschcrHelm). Die Helmdecken sind rechts schwarz und golden, links blauund silbern. Wappenb. d. Kgr. Bayern, III. 12. v. WOlckern,

з. Abth. S. 31 u. 32. v. Hefner, II. 35 und S. 37 (giebl dasfreiherrliche Wappen, wie beschrieben, theill aber auch das Wappenmit, welches sich an einem Denkmale des Heinrich Grosschedl,kurfürsll. Baths und Salzmairs in Traunstein, vom Jahre 1651 findet.Der Schild ist geviert: 1 und 4 der Länge nach getheilt: rechts inGold zwei schwarze, links in Schwarz zwei goldene Querbalken; 2und 3 der Perkhausensche Schild. Auf dem gekrönten Helme stehtein offener, schwarzer Adlersflug, dessen Flügel mit zwei goldenenQuerbalken belegt sind, und vor dem Fluge stehen die Perkhausen-schen Horner). Gen. Taschenb. d. freih. Häuser, 1854. S. 195

и. 196, und 1855. S. 217 u. 218 (giebt den gevierten Schild, wiefolgt, an: 1 und 4 senkrecht getheilt, rechts in Silber und links inBlau je ein mit der Oeflhung auswärts gekehrtes Biiffelshorn, wel-ches im silbernen Felde blau, im blauen aber silbern ist; 2 und 3geviert: a. und d. in Schwarz ein goldener Querbalken, b. und c.golden ohne Bild. Von den Helmen trägt der rechte zwei mit denSachsen einwärts gekehrte, gleich dem 2. und 3. I ? elde bezeich-nete Adlersfliigel. Das Uebrige stimmt mit den oben gemachtenAngaben). Das Stammwappen giebl Siebmacher, V. 224.v. Lang, S. 138 u. 139. v. Hellbach, I. S. 466.

Bayern. Franz v. Grosschedl, Landsasse zu Perkhausen undAiglspach, erhielt vom Kurfürsten Maximilian Emanuel, 22. Jan.1691, den Freiherrenstand. Ursprünglich ein Regensburger Pa-triciergeschlecht, aus welchem die Gebrüder Johann Baplista undFranz v. Grosschedl vom Kaiser Maximilian IL, laut Diploms, d. d.Augsburg, 24. Mai 1566, eine Bestätigung des hergebrachten Adels

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