Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
182
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I

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spitzig und von Roth und Grün quer getheilt, die nach links we-hende Fahne aber, an einer oben, wie gewöhnlich, spitzigen Stange,ist viereckig und von Silber, Blau und Roth quer gestreift. DieDecken des mittleren und des rechten Helmes sind schwarz und gol-den, die des. linken blau und silbern. Abdrücke von Petschaften.

Gen. Taschenb. d. freih. Häuser, 1849. S. 116, u. 1855. S. 182.

Hyrtl, II. S. 40 u. 41 (giebt in der Beschreibung die Doppel-adler golden gekrünt und bewehrt an, doch fehlen in der Abbildungdie Krone und die goldene Bewehrung). Megerle v. Mühlfeld,S. 52 n. S. 189 u. 190. v. Ilellbach, I. S. 419.

Oesterreich. Gabriel Geringer v. Oedenberg, k. k. Oberstdes Szekler Husarenregimentes, später k. k. General-Major, wurdevom Kaiser Franz II., laut Diploms d. d. Wien, 26. April 1802, inden erbländisch-österreichischen Freiherrenstand erhoben und er-hielt vom Kaiser Franz I. von Oesterreich, 29. Juli 1808, auch denungarischen Freiherrenstand. Der Vater desselben, Joseph Geringer,gebürtig aus Oedenberg im Königreiche Ungarn, k. k. Rittmeisterim Husarenregimente Barco, hatte vom Kaiser Joseph II., laut Dipl.d. d. Wien, 23. Juni 1789, den erbländischen Adel mit dem Prii-dicate: v. Oedenberg (Eüdenberg), erhalten. Freiherr Gabrielsetzte den Mannsstamm durch zwei Söhne, die Freiherren CarlGabriel und Vincenz Franz, fort. Letzterer ist 1849 als k. k. Ritt-meister in d. A. gestorben. Erstercr, geb. 1806, ist k. k. w. Geh.Rath, Sectionschef im Ministerium des Innern etc.

v. Germar.

Im rot.hen Schilde eine rechts gekehrte, silberne Butte mitzwei goldenen Bändern und nach der linken Seite gerichteten Trag-bändern. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Hehn, aus welchemein aufwärts gerichteter, doch oben etwas rechts sich kehrender,die inwendige Seite zeigender, geharnischter Arm aufwächst, wel-cher in der geschlossenen Faust sieben schwarze Hahnenfedernträgt, von welchen drei sich rechts, vier aber links kehren. DieIlelmdecken sind silbern und roth. Abdrücke von älteren Pet-schaften und v. Meding, I. S. 187 u. 1S8, nach einer Stammbuchs-zeichnung mit der Unterschrift: Adam Germar, 1577. Siebmacher,1. 146, legt rund um die Butte noch in der Mitte ein drittes Band.