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v. Gebler, Freiherren.
Schild gevicrt mit Mittelschilde. Mittelschild quer gctheilt:oben in Gold ein aufwachsender, schwarzer Doppeladler mit gohle-denen Schnäbeln, unten von ftoth und Silber schrägrechts getheilt,ohne Bild. 1 lind 4 in Blau drei (1 und 2) sechsstrahlige, gol-dene Sterne; 2 und 3 in Gold zwei in das Andreaskreuz gelegte,die Spitzen nach aussen und oben kehrende, gefiederte, silbernePfeile. Auf dem Schilde steht eine ftlnfperlige, freiherrliche Krone,auf welcher sich drei gekrönte Helme erheben. Der mittlere Helmträgt einen golden bewehrten, schwarzen Adler, der rechte dreiStraussenfedern, silbern, roth, silbern, und der linke zwei von Goldund Blau mit gewechselten Farben quer gethciile Büffelshörner,zwischen welchen die gekreuzten Pfeile des 2. und 3. Feldes schwe-ben. Die Helmdecken sind rechts blau und golden, links roth undsilbern, und den Schild halten zwei auswärtssehende, goldene Lö-wen. — Abdrücke von Petschaften. — Snppl. zu Siebm. Wappenb.,V. 29. — Wissgrill, III. S. 241. — Lcupold, I. 3. S. 365 u. 366(der aufwachsende Adler im Mittelschilde befindet sich nicht in deroberen Schildeshälfte, sondern im Schildeshaupte). — Wappenb. d.Oesterr. Monarchie, X. 56. — Megerle v. Mühlfeld, S. 51.
Oesterreich. Tobias Philipp Bitter v. Gebler, k. k. Staats-rath in inländischen Geschäften, später k. k. w. Geh. Rath undVice-Canzler der vereinigten Hofcanzlei, Hofkammer- und Banko-deputation, wurde von der K. K. Maria Theresia, 8. Dec. 1768,mit dem Incolate der k. k. Erblande in den erbländisch-österrei-chischen Freiherrenstand erhoben. Derselbe, geb. 1724, gest. 1786,stammte aus einer oberrheinischen Adelsfamilie und war der Sohndes fürstl. reuss-greizischen Canzlers Tobias Georg v. G., und derEnkel des herz. Sachsen-naumb.-zeitzischen Hofraths Tobias Wil-helm v. G. Als k. preuss. Legations-Secretair in holländ. Dienstegetreten, versah derselbe mehrere Jahre die Geschäfte der Bepublikals Charge d'Ad'aires, wurde dann k. k. Commerz- und Bergrath,später Hofrath bei der böhmisch-österreichischen Hofcanzlei in Wienund als solcher 1763 in den Reichsritterstand versetzt, erhielt 1765das böhmische, mährische und sclilesische Incolat, wurde auch 1765den tirolischen, 1766 den niederösterreichischen, kärntner und krai-ner, 1770 den steierischen Ständen und 1783 der Ritterschaft imBreisgau einverleibt. Derselbe hat aus der Ehe mit Maria Annav. Werth den Mannsstamm durch zwei Söhne fortgepflanzt.