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weise in Venedig ansässig machte und deren Adel nach der vonOesterreich erfolgten Besitznahme Venedigs durch Diplome vomG. Mai 1821 und 23. Oct. 1822 anerkannt und bestätigt wurde.
v. Garmissen.
Im silbernen Schilde fünf schrägrechts (also in Gestalt einesschrägrechten Balken) gestellte, an einander stossende, rothe Bau-ten. Auf dem Schilde steht ein mit einem von Silber und Rothsiebenmal gewundenen Wulste bedeckter Helm, welcher drei Straus-senfedern, silbern, roth, silbern, trägt. Die Ilelmdecken sind rothund silbern. — Abdrücke von neueren Petschaften, während einigevon älteren Petschaften auf dem Helme die fünf unten erwähntenStraussenledern ergeben. — Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 52 u.S. 7 (giebt in der Beschreibung das Wappenbild als schräg gelegtenRautenstab, roth in Silber). — Siebmacher, II. 123 (auf dem Helmefünf wechselsweise roth und silbern tingirte Straussenfedern. Letz-tere giebt auch Letzner, Dasselsche Chron., S. 186 a u. b an, ohnedie Farben anzuführen). — v. Meding, II. S. 188 (nimmt nachLetzner etc. auf dem llelme fünf Straussenfedern an, setzt aberhinzu, dass er auf einem Petschafte im Schilde eine Raute mehrund auf dem llelme zwei Straussenfedern weniger gesehen habe).— Freih. v. Ivrohne, II. S. 4. — v. Hellbach, 1. S. 419: v. Ger-mersen, Garmsen, Garmissen. — Freih. v. d. Knesebeck, S. 133.
Hannover. Altes, hildesheimisches Adelsgeschlecht, welchesin Urkunden von 1379 und 1420 vorkommt, doch soll SigisbandG. schon um 998 gelebt haben. Der Name des Geschlechts wurdefrüher auch Gerniersen geschrieben. Der älteste CalenbergischeLehnbrief ist von 1418, der Liineburgische von 1484, der Plessi-sche von 1515 und der Grubenhagensche von 1528. — Die Fami-lie gehört im Königreiche Hannover zu dem ritterschaftlichen Adelder hildesheimischen Landschaft und besitzt die Güter Friedrichs-hausen und Dassel.