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21. April 1792, in den Freiherrenstand erhoben. Nach Abdrückenvon Petschaften ist bei dieser Standeserhebung das Wappen nachdem freiherrlichen Diplome vom 22. Febr. 1771 verliehen worden.— Freiherr Carl Friedrich hat den Stamm durch drei Sühne fort-gepflanzt.
v. Galvagna, Freiherren.
Schild geviert von Silber und Blau ohne Bild mit Mittelschilde..Der golden eingefasste, rothe Mittelschild ist durch zwei goldeneQuerstreifen in drei Felder getheilt, von welchen das mittlere, ge-gen das obere und untere, schmal ist. Ohen ein rechtssehender,golden gekrönter und bewehrter, schwarzer Adler; in der Mitte dreineben einander stehende, silberne Kugeln, und unten auf grünemBoden eine bis an den unteren Querstreifen reichende, silbernePyramide aus schwarz ausgefugten Quadern. Auf dem Schilde stehteine fünfperlige Freiherrenkrone und auf dieser ein gekrönter Hehn,welcher den Adler des oberen Feldes des Mittelschildes zwischenzwei rothen Elephantenrüsseln trägt, welche mit zwei goldenenQuerstreifen und zwischen denselben mit einer silbernen Kugel be-legt sind. Die Ilelmdecken sind rechts roth und golden, links blauund silbern, und den Schild halten zwei weisse Windhunde mitblauen, silbern eingefassten und beringten Halsbändern, von wel-chen der rechte einwärts, der linke auswärts sieht. — Geneal.Taschenb. d. freih. Häuser, 1848. S. 118, und 1855. S. 173. —Hyrtl, II. S. 123 u. 124 (giebt in der Abbildung den Mittelschild,wie oben angenommen, sagt aber in der Beschreibung, ohne dieQuerstreifen anzuführen, derselbe sei quer getheilt mit drei silber-nen Kugeln; der grüne Boden, auf welchem die Pyramide steht,ist nicht erwähnt, und die Spitzen der Elephantenrüssel werdengolden angenommen. In der Abbildung sind die Adler nicht ge-krönt, und die Helmdecken sind falsch tingirt).
Oesterreich. Franz v. Galvagna, k. k. Geh. Rath und Prä-sident der k. k. Academie der bildenden Künste zu Venedig, erhieltvom Kaiser Franz I. von Oesterreich, laut Diploms d. d. Wien,15. Febr. 1830, den erbläudisch-österreichischen Freiherrenstand.Derselbe stammt aus einer alten in Montferrat, Mantua und Piemontin mehreren Linien blühenden Adelsfamilie, welche später sich theil-