Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
149
Einzelbild herunterladen
 

149

v. Felgenhauer.

Im rothen Schilde drei unter einander stehende, silberne Fel-genstücke eines Rades. Aul dem Schilde sieht ein gekrönter Hehn,aus welchem, zwischen einem offenen, von Roth und Silber, mitgewechselten Farben, quer getheilten Adlersfluge, ein im Ellbogennach rechts gekrümmter, geharnischter Ann aufwachst, welcher inder Faust ein Schwert mit goldenem Griffe nach oben und linksschwingt. Die Helmdeck'en sind roth und silbern. Abdruckevon Petschaften. Tyroff, I. 281. Siehmacher, IV. 63: Fel-chenhauer v. u. zu Riesa (die Felgen golden). Das Stammwap-pen war der Länge nach gctheilt, rechts stand ein einwärts ge-kehrter Mann, welcher mit einem Rede in der Rechten in dieobere der drei links Uber einander stehenden Radfelgen einhieb.Der Ilelm trug einen belaubten Baum. Knauth, S. 505: Felgen-havver. Gauhe, I. S. 529. v. Hellbach, I. S. 355: v. Fel-chenhauer, Felgenhauer, v. u. zu Riese. Freih. v. Ledebur, I.S. 217 (das Wappen nach Siebmacher).

Sachsen (früher), jetzt Cur- und Liefland. ChristophFelgenhauer, Herr auf Leyss, wurde vom Kaiser Rudolph II. i. J.1606 in den Adelstand erhoben. Von demselben, einem Sohnedes Oberst-Lieutenants der Generalstaaten Christoph Leonhard F.,stammte Christoph der Jüngere, welcher Riesa und Radeburg inSachsen erwarb, und dessen Nachkommen mehrere andere Güterim Mcissnischcn und Thüringischen erwarben. Die Familie kam inSachsen zu grossem Ansehen und gelangte später nach Cur- undLielland, wo dieselbe jetzt blüht.

v. Ferber (in Sachsen), auch Freiherren.

Schild durch eine bis über die Mitte desselben aufsteigendeSpitze in drei Felder gctheilt: I (rechts) in Silber ein rothes Herz,in welches drei Schwerter mit goldenen Griffen eingestochen sind;2 (links) in Roth der Kopf und Hals eines rechtssehenden, mit ei-nem kurfürstlichen Hute bedeckten Adlers, und 3 (in der Spitze)in Blau ein mit den Hörnern nach oben gekehrter, goldener Halb-mond mit Gesicht. Die Hehndecken sind rechts roth und silbern,links blau und golden. Abdrücke von Petschaften. Tyroff, 1.246. Verschieden von diesem Wappen ist ein anderes, welches