Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
Seite
148
Einzelbild herunterladen
 

148

alba bat, stellt in der Mitte nach oben und die rothe Hälfte derFlügel ist mit keinem silbernen Sterne, sondern mit der weissenBlume der unteren Schildeshälfte belegt. Letztere Variante scheintwichtig zu sein. Da die Sterne im Schilde golden sind, so musses auffallen, dass jeder Flügel mit einem goldenen und mit einemsilbernen Sterne belegt ist, die weisse Blume lag jedenfalls für dasSilber näher. Auch ergeben ältere Siegel aus der Familie die Flü-gel mit einem Sterne und mit einer Blume belegt. Auf einemAllianzsiegel, rechts mit v. Völckers, erscheint die Blume deutlichin der unteren Hälfte des rechten und in der oberen des linkenFlügels. v. Belir, S. 1680. Freih. v. d. Knesebeck: v. Fabri-cius, S. 127 u. 128. Freih. v. Ledebur, I. S. 212.

Hessen, Meklenburg, Sachsen, früher auch Hannover.Die Sohne und Enkel des gräfl. Isenburg. Raths Weipart Fabricius,1). Philipp Ludewig F., fürstl. hessen-darmstädt. Geh. Rath und Vice-Canzler, D. Esaias F., fürstl. hessen-darmstädt. Geh. Rath und Vice-Canzler, und die Sohne des bereits verstorbenen D. Philipp ConradF., Jacob und Johann Richard F., wurden vom Kaiser Ferdinand III.,19. Nov. 1644, in den Adelstand erhoben. Die Familie schriebsich später: v. Fabrice und verbreitete sich aus Hessen nach Han-nover, wo dieselbe später wieder ausgegangen ist, und nach Meklen-burg. Aus Meklenburg ist dieselbe in diesem Jahrhunderte nachSachsen gekommen, und Glieder derselben sind in kün. sächsischenMilitairdiensten zu hohen Ehrenstellen gelangt. Die Familie istnicht mit der in die Adelsmatrikel der preussischen Rheinprovinzunter No. 106 eingetragenen Familie v. Fabricius zu verwechseln,welche ein ganz anderes Wappen führt (Schild geviert: 1 und 4 inRoth ein schwarzer Ambos; 2 und 3 in Silber ein aus dem äusse-ren Schildesrande hervorkommender, schwarz gekleideter und gol-den aufgeschlagener Arm in der Faust mit einem eisernen Hammeran goldenem Stiele. Aus dem gekrönten Helme wächst der Anndes 2. und 3. Feldes mit dem Hammer zwischen einem offenenAdlersfluge, dessen rechter Flügel von Schwarz und Silber, derlinke von Silber und Roth quer getheilt ist).