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Kgr. Bayern, II. 90. — v. Hefner, II. 29 u. S. 33. — Das Stamm-wappen giebt Siebmacher, I. 78: die Egklier (die „Declaration"nennt die Wecken: Steine), auch findet sich dasselbe in den Snppl.zum Siebmacber, II. 17. — Das Wappen der Eckher v. Pöring hatSiebmacher, 1. 87: die Egklier v. Paering, gegeben. — Gauhe, 1.S. 468 u. 469. — v. Lang, 1. 117 u. 118.
Bayern. Oswald Ulrich Eckher v. Kiipfing, kurbayer. Kam-merlierr und Major, später freisingenscher Hofmarschall, wurdevom Kurfürsten Max Emanuel von Bayern, lt. Diploms d. d. Mün-chen, 20. Juni 1691, in den Freiherrenstand erhoben. Derselbewar der Bruder des Domdeehanls Johann Franz E. v. K., nach-lierigen Bischofs von Freisingen (s. unten). — Altes, bayerischesAdelsgeschlecht. Thiemarus Ecker kommt 1103 in einem Freisin-gisclicn Traditionenbuch vor, und Ulrich Eckher war 1400 Vicedomvon Bayern. Nach Wigul. Hund erschien Ulrich E. 1412 auf demTurniere zu Begensburg. Seifert beginnt die ordentliche Stamm-reihe des Geschlechts mit Siegmund Eckher zu Kiipfing und I'ügeii-dorlT, Bitter, um das Jahr 1480. Der Enkel desselben war Chri-stoph Eckher zum Thurn und Frontenhausen. Vom Enkel desLetzteren, Ulrich, entspross Jobann Christoph, welcher von Einigenals erster Freiherr aufgeführt wird, und von diesem stammten dreiSöhne, Oswald Ulrich (s. oben), Johann Franz, von 1695 —1727Bischof zu Freisingen, und Johann Christoph, kurbayer. Oberst-Wachtmeister, später bischöfl. Freising. Ober-Stallmeister, Hofmar-schall und Geh. Rath. — Ein Urenkel des Freiherrn Oswald Ulrichwar Ludwig Felix Jobann Nepomuk Freiherr E. v. K., geb. 10. Juli1757, k. bayer. Kämmerer und Ober-Appellationsgerichts-Präsident inArnberg. — Nach neueren Angaben ist die Familie 1826 im Manns-stamme erloschen.
Eder v. Edersthal, Edle.
Im blauen Schilde zwei vom Schildesfusse ausgehende, an dieSeitenränder des Schildes anstossende, hohe, weisse Berge, vonwelchen der rechtsstehende, grossere, in vielen Absätzen und obenmit einer Spitze gerade in die Hübe steigt, der linke kleinere abersich in vier Absätzen nach dem linken Schildesrande zieht. Ueberbeiden Bergen schwebt im Schildeshaupte ein sechsslrahliger, gol-