Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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dener Stern. Auf dem Schilde stellt ein gekrönter Helm, welcherzwischen einem offenen, schwarzen Adlersfluge einen rechts gekehr-ten, golden gekrönten Storch von natürlicher Farbe trägt, welcherin der aufgehobenen rechten Kralle einen Stein hält. Die Helm-decken sind rechts blau und golden, links blau und silbern.Leupold, I. 2. S. 266. Megerle v. Mühlfeld, S. 175. v. Hcll-bacb, 1. S. 313.

Oesterreich. Johann Eder, k. k. Ober-Einnehmer bei demHaupt-Zollamte zu Wien, später Administrator der k. k. Bankalge-fälle ebendaselbst, wurde von der IL K. Maria Theresia, 10. April1779, mit dem Prädicate: Edler v. Edersthal, in den erbländischenAdelstand erhoben. Derselbe setzte durch zwei Söhne und dreiTöchter den Stamm fort. Die Familie ist von den vielen gleich-namigen Familien, deren Wappen Siebmacher unter den Steiermär-kischen, den Adeligen (Bd. IV.) und den Regensburgischen Patri-ciern giebt, so wie von den österreichischen Eder v. Hartenstein,Eder v. Redenthal etc. wohl zu unterscheiden.

v. Egidy.

Schild quer getheilt: oben von Gold und Blau der Länge nachgetbeilt mit einem nach der rechten Seite springenden, braunenHirsche mit zehnendigem Geweihe; unten von Blau und Gold vier-mal quer gestreift. Auf dem Schilde steht ein gekrönter Helm, auswelchem, zwischen einem Hirschgeweihe von zehn (oder mehreren)Enden, eine vorwärtssehende, nackte Jungfrau mit goldgelbem, hin-terwärts herabhängendem Haare bis an die Hüften aufwächst, welchemit jeder Hand die vierte, nach innen stehende Stange des Ge-weihes hält. Die Ilelmdeckcn sind blau und golden. Abdrückevon Petschaften, von welchen neuere die untere Schildeshälfte derLänge nach und rechts von Blau und Gold, links von Gold undBlau viermal quer gestreift zeigen. Tyroff, I. 265, und Wap-penbuch der Sächs. Staaten, I. 96 (nehmen die Geweihe mit zwölfEnden an und theilen die untere Schildeshälfte von Gold und Blauviermal quer). v. Hefner, IL 84 und S. 75 (theilt die untereSchildeshälfte wie die eben genannten Werke). Der Dresd. Cal.z. Gebr. f. d. Resid., 1848. S. 156, theilt die untere Schildeshälfteder Länge nach und setzt rechts in Gold zwei blaue, links in Blau