Druckschrift 
2 (1855)
Entstehung
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125
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v. Drosdiek, Freiherren.

Schild geviert: 1 und 4 in Blau ein nach der rechten Seitegekehrter, goldener Greif, welcher in der rechten Vorderklaue einengrünblätterigen Strauss von drei weissen Rosen emporhält, und 2und 3 in Roth auf der Mitte eines grünen Dreihügels drei empor-siehende, weisse Rosen an blätterigen Stielen. Auf dem Schildesteht eine füniperlige freiherrliche Krone, auf welcher sich drei ge-krönte llclme erheben. Aus dem mittleren Helme wächst der Greifdes 1. und 4. Feldes mit dem Rosenstrauche empor, und der rechteHelm, so wie der linke tragen jeder die drei Rosen des 2. und3. Feldes. Die Helmdecken sind rechts rotli und silbern, links blauund golden, und den Schild halten zwei auswärtssehende, goldeneLöwen. Ilyrtl, I. S. 132 (in der Abbildung sind die Hügel undBlätter der Rosen nicht tingirt).

Oesterreich. Johann Wilhelm v. Drosdiek, k. k. Hofrathder vereinigten Hof-Canzlei, erhielt vom Kaiser Franz I. von Oester-reich, laut Diploms d. d. Wien, 4. März 1827, den ungarisch-erbl.Freiherrenstand. Derselbe, k. k. Rath im Ministerium des Innern,stammte aus einer ungarischen Adelsfamilie, in welche vom KönigeMatthias von Ungarn, 8. März 1617, in der Person des JohannDrosdiek der ungarische Adelstand gekommen war.

v. Dürfeid.

Im blauen Schilde eine aus dem linken Schildesrande kom-mende, ausgestreckte Bärentatze, welche sechs goldene Kornähren,von denen drei sich rechts, drei links wenden, an den, je mit zweigrünen Blättern, das eine rechts, das andere links, versehenen Hal-men aufrecht emporhält. Auf dem Schilde steht ein gekrönterHelm, aus welchem die Bärentatze des Schildes mit den Kornähren,die Klauen nach links gekehrt, aufwächst. Die Ilehndecken sindblau und golden. Abdrücke von Petschaften. Wappenb. d.Preuss. Monarchie, III. 9. Wappenbuch der Sachs. Staaten (derSchild ist rund und golden eingefasst). Dreyhaupt, Beschreib, d.Saalkr., 11. S. 26 No. 30. Siebmacher, V. 50: Die Dürfeidt,Oesterreichisch (das Wappen ganz, wie oben beschriehen). Knauth,Prodr. Misn. illustr., S. 500. Gauhe, I. S. 445 u. 446.v. Uechtritz, Diplom. Nachr., II. S. 29. v. Döllbach, I. S. 301.