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2 (1855)
Entstehung
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in Sachsen niedergelassen haben solle, doch ist dies Alles uner-wiesen, wie sich auch genau nicht auffinden liisst, dass das Ge-schlecht 1G78 in den Freiherrenstand erhohen worden sei. v. Lang,welcher in die Adelsmatrikel des Königreichs Bayern die Brüder undFreiherren, Franz Joseph, k. bayer. Rittmeister und grossh. toscan.Kümmerer, geh. 1777, und Carl Wenceslaus Leopold Ernst, kais.l'iiss. Rittmeister und Besitzer von Adelsherg im Landgericht Gmünd,geh. 1762, eingetragen fand, gieht an, dass der Freiherrenstandder Familie durch Lehenbriefe bis auf das Jahr 1666 zurück nach-gewiesen worden sei.

Y. Drieberg, auch Freiherren.

Schild der Länge nach getheilt: rechts in Silber die an dieTheilungslinie angeschobene, schwarze Keule eines Adlers mit auf-wärts nach der Rechten gekehrten, goldenen Wallen; links in Rothein silberner Querbalken, unten mit drei grünen Hügeln. Auf demSchilde steht ein mit einem von Roth und Silber viermal gewun-denen Wulste bedeckter Helm, aus welchem, zwischen zwei Slraus-senfedern, von denen die rechte schwarz, die linke silbern ist, dieAdlerskeule der rechten Schildeshälfte mit den goldenen Wallenaufwächst. Die Helmdecken sind rollt und silbern. Abdrückevon Petschaften, doch kommen auch einige vor, welche das Wap-pen so. wie in Siehmachers Wappenbuche (s. weiter unten) zeigen.

Meklenb. Wappenb., XIV. 50 u. S. 20. Lexicon over adel.Familier i Danmark, I. XXI 64 u. S. 212. Siebmacher, V. 24.11: Dryherg, Freiherrlich (der Schild ist von Silber und Roth derLänge nach getheilt mit einem durch das Rothe gehenden, silber-nen Querbalken, welcher nicht mit den drei Hügeln, sondern mitdem im Gelenke abgeschnittenen, ganz rothen, untersten Tlieile desAdlerfusses so belegt ist, dass die Krallen oder Waffen an derKlaue, nach rechts gekehrt, in das silberne I ? eld treten. Auf demHelme steht ein die Sachsen rechtskehrender, rother Adlersflügel.

v. Meding, III. S. 143 (gieht das Wappen zunächst nach demvon ihm benutztenMeklenb. Manuscripte": die rechte Schildes-hälfte zeigt in Silber eine aufwärts gebogene, schwarze Keule einesAdlers mit goldenen Waffen, welche am dicken Fleische, wo die-selbe abgerissen, blutig oder roth ist. Der Querbalken der linken