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v. Drabitius.
Schild quer getheilt: oben in Gold ein aus der Theilungslinieaufwachsender, rechts gekehrter, silbern gekrönter, schwarzer Löwemit rother ausgeschlagener Zunge und vor sich gehaltenen Vorder-pranken; unten in Blau drei (1 und 2) rechts gekehrte, silberneSchwäne mit goldenem Schnabel und ausgebreiteten Flügeln, welchein einer goldenen Krone sitzen. Auf dem Schilde steht ein gekrön-ter Helm, welcher drei schwarze Straussenfedern trägt, die in derMitte von einem grünen Kranze umgeben sind. Die Helmdeckensind schwarz und golden. — Abdrücke von Petschaften. — Dorst,Allgem. Wappenb., II. S. 115. — Neues Preuss. Adelslexicon, I.S. 439. — Freih. v. Ledebur, I. S. 179.
Sachsen, später Preussen. Johann Wilhelm BenjaminDrabitius, k. sächs. General-Accis-Inspector, Herr auf Türkendorf,wurde vom Könige Friedrich August I. von Sachsen, laut Diplomsd. d. Dresden, 1. Juni 1811, unter Bewilligung des Privilegii nonusus in den Adelstand des Königreichs Sachsen erhoben. Die Fa-milie erwarb später das Rittergut Zels im Kreise Sorau, Regie-rungsbezirk Frankfurt.
v. Drachsdorf, auch Freiherren,
Im blauen Schilde ein vorwärts- und etwas linkssehender, umKopf und Lenden grün bekränzter, wilder Mann, welcher die Rechtein die Seite stemmt und mit der Linken einen grünen Baum mitdrei ausgerissenen Wurzeln hält. Auf dem Schilde steht ein Helm,welcher drei gestürzte, rolhe Mützen mit breitem, blauem Aufschlageträgt.. Die Hehndecken sind rotli und blau. — Abdrücke von Pet-schaften. — Siebmacher, I. 152: Meissnisch (die „Declaration"sagt: ein grüner, wilder Mann im blauen Schilde. Auf dem Helmedie drei Hüte roth, der Ueberschlag blau). — Rudolphi, Herald,curios., S. 95, tingirt den wilden Mann ebenfalls grün. — v. Me-ding, III. S. 140, beschreibt den Schild nach dem Bildnisse seinesAeltervaters, des herz. Sachsen - eisenach. Geh. Raths und Hol'mar-schalls Georg Ludewig Wurmb, mit umherstehenden Ahnen und denHelmschmuck nach Siebmacher. Den Mann giebt v. Meding als umHaupt und Lenden grün bekränzten, wilden Mann. — Tyroff, I.