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v. Dincklage, auch Freiherren.
Im silbernen Schilde oben drei neben einander stehende, fiinf-blätterige, gefüllte, golden besaamte, rothe Rosen und unter den-selben drei (2 und 1) schwebende, kleine, rothe Andreaskreuze.Auf dem Schilde steht ein mit einem von Roth und Silber sieben-mal gewundenen Wulste bedeckter Helm, welcher drei rothe Rosenund drei rothe Andreaskreuze, die mit einander abwechseln, undüber denselben drei silberne Fahnen an goldenen Turnierlanzenträgt. Die eine Fahne tliegt nach rechts, die anderen beiden nachlinks, und jede ist mit einer rothcn Rose und mit einem danebenstehenden, rothen Andreaskreuze belegt, und zwar so, dass dieRose immer an der Lanze, das Kreuz aber nach aussen liegt. DieIlelmdecken sind rolli und silbern. —- Abdrücke von Petschaften.— Wappenb. d. Kgr. Hannover, C. 26 u. S. 6: Dinklage (mit zweieinwärtssehenden, goldenen Löwen als Schildhaltern). — Siebmacher,I. 188: Westphälisch (der Helm ist ohne Wulst, auf dem Helmeliegen kranzförmig drei Rosen und zwei Kreuze, letztere zwischender ersten und zweiten und zwischen der zweiten und dritten Rose,und von den Fahnen weben zwei nach rechts, während die drittenach links (liegt. Auf allen drei Fahnen steht das Kreuz rechts,die Rose links. Die „Declaration" giebt die Rosen und Kreuzeauf dem Helme als Kranz. — v. Meding, I. S. 123 u. 124, be-schreibt das Wappen zunächst nach einer Zeichnung von 1585.Die Rosen haben sechs Rlätter, und auf dem Helme (ohne Wulst)stehen drei solche Rosen, aus welchen drei silberne Fahnen anlangen, rothen Stangen hervorkommen. Zwei dieser Fahnen keh-ren sich rechts, die dritte links. Von den dieselben belegendenRosen und Kreuzen steht immer die Rose der Stange am nächsten.Auf einem Petschafte sab v. Meding die Rosen, so wie die Kreuzein eine Rundung gestellt, so dass die Rosen oben, die Kreuze un-ten einen Halbzirkel bildeten. In den Fahnen fehlten die Rosen.Ein anderes Petschaft zeigte die Kreuze in einer Reibe und denHelm gekrönt. — Lexicon over adel. Familien i Danmark, I. XXI.42 (auf dem Helme liegen unmittelbar drei Rosen und zwischender ersten und zweiten, so wie zwischen letzterer und der drittenein Andreaskreuz). — Freib. v. Ivrohne, I. S. 246—251, und II.S. 406. — v. Hellbach, 1. S. 280. — Neues Preuss. Adelslexi-con, I. S. 421 (der Heinischmuck ist nur, wie folgt, beschrie-ben: auf dem Helme wiederholen sich in drei Fahnen Rose und